Transferpoker
Die KSV-Fans wollen weiterhin den "Strebi" sehen
- Richard Strebinger will weiterhin im Tor der Kapfenberger stehen.
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Angesichts drastischer Sparmaßnahmen im Verein will sich Zweitligist Kapfenberg von Richard Strebinger trennen. Der Torhüter will allerdings ein Falke bleiben.
FUSSBALL. Der Spieler will beim Verein bleiben, der Trainer will ihn in der Mannschaft haben, die Fans lieben ihn: An sich eine klare Sache, doch im Fall von KSV-Torhüter Richard Strebinger liegen die Dinge anders. "Strebinger sprengt unser aktuelles Gehaltsbudget, er muss Abstriche machen. Wir denken intensiv über einen Transfer nach", sagt KSV-Geschäftsführer Robert Schäfer.
Das sieht der Torhüter völlig anders: "Wenn mein Gehalt für finanzielle Probleme sorgt, dann ist beim Verein wohl etwas schiefgelaufen." Im Vergleich der Spielergehälter in der 2. Liga soll Strebingers Salär bei der Kapfenberger Sportvereinigung 1919 nämlich keine Spitzenentlohnung sein.
- KSV-Geschäftsführer Robert Schäfer will Torhüter Strebinger angesichts des Sparprogrammes "opfern".
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Vertrag bis Juni 2027
Angesichts der hinter den Erwartungen gebliebenen Einnahmen aus Sponsorverträgen und Eintrittsgeldern hat sich der Kapfenberger Zweitligist im Juli einen drastischen Sparkurs verordnet, die wirtschaftliche Konsolidierung hat Vorrang. Das hat zur Folge, dass viele Stammspieler auf den Markt "geworfen" werden, um mit Transfererlösen das Budget zu sichern.
Strebinger wurde im Juli 2023 zu Kapfenberg geholt – nachdem unter Trainer Abdulah Ibrakovic der Abstieg verhindert wurde – um mit einem Routinier im Tor Stabilität in die Abwehr zu bringen. Angesichts seiner guten Leistungen wurde im Mai 2024 Strebingers Vertrag bis 30. Juni 2027 verlängert.
- Endet die Ära von Richard Strebinger bei KSV 1919 vorzeitig?
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Enttäuschte Fans
Die Kapfenberger Fußballfans – vor allem die Fangruppen "Graue Falken" und "Legio Falconis" - skandierten bei den vergangenen Spielen "Wir wollen den Strebi sehen". Für sie ist es unverständlich, dass Strebinger den Verein gegen seinen Willen verlassen soll.
Strebinger ist mit ganzem Herzen Kapfenberger geworden: "Ich lebe und liebe diesen Verein, der Klub ist in den vergangenen zwei Jahren zu meiner zweiten Familie geworden. Mein Ziel ist es, mit den Falken erfolgreich zu sein und wieder Siege zu feiern. Wenn es nach mir geht, bleibe ich ein Kapfenberger!
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