02.04.2017, 23:33 Uhr

Jeden Sonntag um 14 Uhr, vor der Karlskirche

Wenn man über europäische Probleme jammert und in Selbstmitleid versinkt, überlässt man das Feld den Aktiveren, den Aggressiveren, die ihr eigenes Süppchen kochen, indem sie versuchen, das Friedensprojekt Europa zu stürzen.
Viele Menschen vergessen, dass wir diesem Projekt danken, seit über 70 Jahren in Frieden leben zu dürfen. Unsere Freiheiten, unser Wohlstand, der leider nicht gleich verteilt ist (das ist wahrscheinlich wirklich nicht möglich), unsere Rechte in unseren Rechtsstaaten - wir wollen auf all das nicht mehr verzichten. Trotzdem wächst die oft von fake news und Internet-Trolls ausgesäte künstlich generierte Unzufriedenheit und erzeugt eine selbstzerstörerische negative Stimmung. Unwahre Behauptungen werden für bare Münze genommen und weiter verbreitet. Ich denke an die berüchtigte Gurkenkrümmung u.a.

Die spontan entstandene überparteiliche - parteilose - Bewegung Pulse of Europe will dem entgegen wirken. In vielen Städten Europas trifft man sich nun sonntags um 14 Uhr und tauscht sich aus, freut sich über unsere Freiheiten, Rechte, den Frieden. Man diskutiert gern mit Menschen, die Fragen oder eine andere Meinung haben und man überlegt sich, wie könnte man die Fehlinformierten und die Uninteressierten dazu bewegen, dass sie nicht leichtgläubig durch die Welt gehen! Auch uns nicht glauben! Aber auch uns anhören, überprüfen, was man hier und dort hört, und erst dann seine Meinung bilden.
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Zoltán Odri aus Josefstadt | 10.04.2017 | 15:03   Melden
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