Nach Manningers Tod
Der gefährliche Bahnübergang ist immer noch ungesichert
- Eine Eisenbahnkreuzung in der Stadt Salzburg, die mittels Ampel gesichert wird. Im Flachgauer Ortsteil Pabing fehlt bisher eine Ampel an einem riskanten Übergang.
- Foto: sm
- hochgeladen von Sabrina Moriggl
Nach dem tödlichen Unfall an der Eisenbahnkreuzung bei der Lokalbahnhaltestelle Pabing wird nun der Ruf nach einer Absicherung des Bahnübergangs laut. Die Grünen sehen dringenden Handlungsbedarf und verlangen eine technische Sicherung durch eine Ampelanlage.
FLACHGAU. Nach dem tödlichen Unfall von Alexander Manninger (ehemaliger Torhüter) an einem Bahnübergang in Pabing (Flachgau) wird für diese Stelle jetzt mehr Sicherheit gefordert. Die Sichtverhältnisse an der betreffenden Kreuzung seien massiv eingeschränkt, bemängelt der Grüne Verkehrssprecher Simon Heilig-Hofbauer.
"Eigentlich müsste man das herannahende Schienenfahrzeug in einer Entfernung von 400 Metern erkennen können, das ist definitiv nicht möglich. Vom Sichtkontakt bis zum Erreichen des Bahnübergangs vergehen beim Expresszug, der diese Stelle mit 80 km/h befährt, nur wenige Sekunden", sagt der Politiker und fordert eine Sicherung mittels Ampel.
Aufklärung nach Todesfolge
Der frühere österreichische Nationaltorhüter Alexander Manninger verunglückte Mitte April 2026 tödlich bei einem Zusammenstoß mit einer Lokalbahn. Wir berichteten hier:
Manningers Fahrzeug wurde an einem Bahnübergang von einem herannahenden Triebwagen erfasst und über mehrere Meter mitgeschleift. Manninger saß allein im Wagen und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Grünen bezweifeln die Sicherheit an der besagten Eisenbahnkreuzung und fordern nun eine umfassende Aufklärung vom Land als zuständiger Eisenbahnbehörde.
Dabei soll insbesondere geklärt werden, weshalb bisher keine technische Sicherung – etwa durch eine Ampelanlage – vorgeschrieben wurde.
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