Friseurlehre
Mit 39 Jahren im Traumberuf angekommen

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Karin Kaserer startete mit 37 Jahren ihre zweite Berufsausbildung und schloss die Friseurlehre vor kurzem mit ausgezeichnetem Erfolg ab.

SEEKIRCHEN, BERNDORF. Vor ein paar Wochen schloss Karin Kaserer ihre Lehre zur Friseurin dreimal mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Die 39-jährige Mutter zweier Kinder wagte mit 37 den Umstieg in einen neuen Beruf. Vorher war sie Einzelhandelskauffrau bei Spar in Lochen. "Das hat mir auch gefallen, aber ich wollte schon von Kind an Friseurin werden", so Kaserer.

Gar nicht so einfach

"Ich dachte mir, ich muss ja noch so lange arbeiten, da soll mir mein Beruf auch wirklich Freude machen", so die "Spätberufene". Die Suche nach einer Lehrstelle gestaltete sich aber gar nicht so einfach. "Viele hatten Zweifel wegen meiner Kinder, die damals acht und zehn Jahre alt waren", erzählt Kaserer, die sich dafür umso mehr freute, dass sie in Dilara Stürzer vom Salon Kontrast Friseure in Seekirchen eine Lehrherrin fand, die sich drüber traute. Und Mut hatte die 28-Jährige immer schon. Sie eröffnete ihr eigenes Geschäft schon mit 24 Jahren und ist damit äußerst erfolgreich.

Junge Chefin

Wer hat schon als Lehrling eine Chefin, die mehr als zehn Jahre jünger ist? Das war aber nie ein Problem. "Ich habe sehr viel von ihr gelernt, sie ist fachlich und menschlich einfach toll", schwärmt Kaserer. Und auch die Chefin zeigt sich begeistert: "Ein erwachsener Lehrling ist viel sicherer im Umgang mit Menschen." Außerdem stürzte sich Karin Kaserer mit viel Elan in die Arbeit. Denn sie musste in zwei Jahren durchziehen, wofür andere drei Jahre Zeit haben. "Ich habe mich durchgebissen, mein Mann hat mich dabei auch sehr unterstützt", freut sich die Berndorferin, die nach Abschluss der Ausbildung ihre Stunden reduziert hat, um wieder mehr Zeit für die Familie zu haben.

Nette Mitschüler

Auch die Zeit in der Berufsschule gefiel Kaserer gut: "Die jungen Mitschüler haben mich voll gut aufgenommen und die Lehrer waren alle sehr nett."

Glückliche Kunden

Karin Kaserer ist angekommen. Die zwei Jahre Ausnahmezustand haben sich gelohnt. Und das nicht nur weil sie nun ihren Traumjob hat, sondern auch in ihrem "Dreamteam" arbeiten darf. "Mir hat es im Verkauf auch gut gefallen, weil ich gerne mit Menschen zu tun habe. Aber hier kann ich zusätzlich auch noch kreativ sein. Und wenn die Kunden mit einem Lächeln im Gesicht rausgehen, macht mich das glücklich." Was sie auch glücklich macht, ist die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen. "Es ist schön, wenn man jeden Tag mit Freude in die Arbeit fährt, weil nicht nur der Job, sondern auch das Team passt", so Kaserer.
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