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Bei der traditionellen Plöckengedenkfeier wurde über Grenzen hinweg gemeinsam an die Vergangenheit erinnert und ein klares Zeichen für ein friedliches Miteinander gesetzt.
PLÖCKENPASS. Rund um die Plöckenkapelle wurde am 30. August erneut jener besondere Moment spürbar, in dem Erinnerung und Gegenwart miteinander verbunden werden. Bei der traditionellen Plöckengedenkfeier standen die Botschaften „Nie mehr Krieg“ und „Senza Confini“ im Mittelpunkt. Ehrengäste aus Italien, Slowenien, Ungarn und Österreich sowie zahlreiche Teilnehmer machten die grenzüberschreitende Verbundenheit sichtbar.
Erinnerung als Auftrag
Die Gedenkmesse und die anschließenden Ansprachen erinnerten daran, welchen Wert Frieden und Verständigung haben. Gerade an einem Ort, der von der Geschichte der Region geprägt ist, erhielt die eindringliche Botschaft „Nie mehr Krieg“ besonderes Gewicht. Gleichzeitig stand das freundschaftliche Miteinander über Staatsgrenzen hinweg im Mittelpunkt.
Unter der Gesamtleitung von Vizeleutnant Manfred Perger wird die Gedenkfeier jedes Jahr gemeinsam vom Khevenhüller 7er Bund, dem Jägerbataillon 25, den beteiligten Vereinen, den Dolomitenfreunden und der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen organisiert. Das Zusammenspiel dieser Organisationen macht die Veranstaltung zu einer grenzüberschreitenden Zusammenkunft, bei der das gemeinsame Erinnern mit dem Blick auf ein friedliches Europa verbunden wird.
Auch die Ansprachen der Ehrengäste spiegelten den internationalen Charakter der Feier wider. Für Italien richtete Generale di Brigata Francesco Suma seine Worte an die Anwesenden. Für das Jägerbataillon 25 sprach Oberst Alexander Raszer. Die Beiträge aus verschiedenen Ländern unterstrichen den Gedanken des Miteinanders und der Verständigung.
Die Heilige Messe wurde von Militärpfarrer Mag. Anselm Kassin und dem evangelischen Militärdekan Johannes Hülser zelebriert. Damit erhielt die Gedenkfeier auch einen religiösen Rahmen, in dem das gemeinsame Erinnern seinen Platz fand.
Für die musikalische Begleitung sorgte die Trachtenkapelle Mauthen. Ihre Mitwirkung fügte sich in den würdevollen Charakter der Gedenkfeier ein und begleitete die Zusammenkunft an der Plöckenkapelle.
Zahlreiche Traditions- und Trachtengruppen aus dem Gailtal sowie aus den benachbarten Regionen Tirol, Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien waren ebenfalls vertreten. In ihren unterschiedlichen Trachten und mit ihren gemeinsamen Traditionen machten sie sichtbar, was die Gedenkfeier seit Jahren prägt: Begegnung über Landes- und Staatsgrenzen hinweg.
So wurde die Plöckengedenkfeier auch heuer zu einem sichtbaren Zeichen für Freundschaft, Frieden und Verständigung. Die Worte „Nie mehr Krieg“ und „Senza Confini“ gaben der Veranstaltung eine klare Botschaft mit auf den Weg – Erinnerung soll verbinden und der Blick über Grenzen hinweg den Wert des friedlichen Miteinanders stärken.
Das internationale Kirchtags- und Wildsänger-Treffen
„Rad- und Ketten-Paraden“ mehrmals täglich und die Möglichkeit zur „Panzer(mit)fahrt“ für alle Gäste bietet das Bunkermuseum am Nationalfeiertags-Wochenende. Legendäres „Kanonengulasch“ aus der originalen Militär-Feldküche und mehr für den Magen stehen bereit. WURZENPASS. Das Spezialprogramm läuft am Nationalfeiertag und zusätzlich schon davor am Sonntag, 25. Oktober jeweils zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr. Ausreichend Besucherparkplatz gibt es direkt am Grenzübergang. Mehrere Shuttle-Busse...
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