200.000 Euro für St. Jakob
Nach der Sperre der Veranstaltungsstätte startet die Sanierung
- Bei der Gemeinderatssitzung der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen wurde die Sanierung der Veranstaltungsstätte St. Jakob im Lesachtal im Gemeinderat behandelt.
- Foto: Marktgemeinde Kötschach-Mauthen
- hochgeladen von Katharina Pollan
Die Veranstaltungsstätte in St. Jakob im Lesachtal wird umfassend saniert. Rund 200.000 Euro fließen in das Projekt, das noch heuer abgeschlossen werden soll.
ST. JAKOB. Nach der Sperre der Veranstaltungsstätte in St. Jakob im Lesachtal aufgrund statischer Probleme ist nun der Startschuss für die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten gefallen. In der Gemeinderatssitzung vom 16. Juli der Marktgemeinde Kötschach-Mauthen informierte Bürgermeister Josef Zoppoth über den aktuellen Stand des Projekts, das künftig wieder als Treffpunkt für das Vereinsleben dienen soll.
Gemeinsame Kraftanstrengung
Bereits im vergangenen Jahr schlossen sich die örtlichen Vereine zu einer Vereinsgemeinschaft zusammen. Gemeinsam mit der Gemeinde wurden die Zuständigkeiten geregelt und ein Sanierungskonzept samt Finanzierung ausgearbeitet. „Konkret wurde ein Modell festgelegt, bei dem mit Gesamtinvestitionen von rund 200.000 Euro die Veranstaltungsstätte St. Jakob und Teile des angrenzenden Gebäudes saniert werden“, erklärte Bürgermeister Josef Zoppoth. Die Finanzierung steht inzwischen auf mehreren Säulen: 50 Prozent stammen aus einer Förderung des Landes Kärnten im Bereich Orts- und Regionalentwicklung, weitere 25 Prozent werden durch BZ-Mittel außerhalb des Rahmens getragen. Den verbleibenden Viertelanteil übernimmt die Vereinsgemeinschaft, die zugleich als Projektträger und Auftraggeber fungiert.
Baustart erfolgt im August
Nach Ausschreibung und Vergabe an heimische Unternehmen beginnen die Arbeiten nun schrittweise. Geplant sind unter anderem die Sanierung der äußeren Stützmauer, Teile der Dachkonstruktion samt Eindeckung, Elektroinstallationen, barrierefreie Sanitärräume sowie eine Sickeranlage und weitere Adaptierungen. Die erste Baubesprechung hat bereits stattgefunden, die Arbeiten im Gebäude starten im August. Im Herbst folgen die Maßnahmen im Außenbereich, abgeschlossen werden soll das Projekt noch im Laufe dieses Jahres.
Vorbild für weitere Projekte
Für Bürgermeister Josef Zoppoth ist die Sanierung weit mehr als ein Bauprojekt. „Dieses Projekt ist trotz der engen finanziellen Möglichkeiten und vor allem durch den persönlichen Einsatz der heimischen Verantwortungsträger positiv vorangetrieben worden. Es ist ein Muster für weitere ähnliche Projekte innerhalb der Gemeinde. Ohne die ausdrückliche Bereitschaft der örtlichen Akteure, selbst in Verantwortung zu gehen, wäre dieses Projekt nicht umzusetzen.“
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