Messwerte alarmieren
Hitze setzte Flüssen in Eferding und Grieskirchen massiv zu
- Die Messwerte an den Stationen zeigen die aktuelle Lage: Am Innbach wurden schon mehr als 31 Grad gemessen.
- Foto: Land OÖ/Werner Dedl
- hochgeladen von Magdalena Wimmer
Die anhaltende Hitzeperiode sorgte in den Bezirken Eferding und Grieskirchen für stark erhöhte Wassertemperaturen in den Flüssen. Besonders betroffen sind Innbach, Trattnach, Pram und Aschach, wo die aktuellen Messwerte deutlich über den Vorjahreswerten liegen und das ökologische Gleichgewicht gefährden.
BEZIRKE GRIESKIRCHEN & EFERDING. Die Flüsse in der Region geraten durch die hohen Temperaturen zunehmend unter Druck. Wie die aktuellen Messungen zeigen, wurden am Innbach bereits mehr als 31 Grad gemessen, an der Trattnach bei Grieskirchen 26 Grad, an der Pram knapp 24 Grad und bei Niederspaching in der Aschach fast 28 Grad. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Wasser damit deutlich wärmer: Damals lagen die Temperaturen im Innbach und in der Trattnach unter 22 Grad, die Pram erreichte weniger als 20 Grad und die Aschach maximal 24,4 Grad.
Klimakrise trifft heimische Gewässer
Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) warnt angesichts dieser Entwicklung:
„Das warme Wasser im Innbach oder an der Pram ist ein Alarmruf der Natur. Wenn unsere Flüsse und Seen zu heiß werden, gerät das gesamte Gleichgewicht der Ökosysteme ins Wanken.“
Die hohen Temperaturen setzen vor allem Fischen und anderen Wasserlebewesen stark zu. Kaineder betont, dass die aktuellen Werte ein deutliches Zeichen für die Auswirkungen der Klimakrise in Oberösterreich seien.
Weitere Informationen und aktuelle Messwerte sind unter hydro.ooe.gv.at abrufbar.
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