Extreme Trockenheit
Obstbauern verlieren heuer bis zu 50 Prozent ihrer Ernte
- Georg Roithmeier vom Kronbergerhof in Scharten, Franz Waldenberger, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ, und Andreas Hoffelner, Obmann der OÖ Obstbauern.
- Foto: MeinBezirk/Cornelia Karrer
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Die Obstbaubetriebe in Oberösterreich stehen heuer vor großen Herausforderungen: Die anhaltende Trockenheit hat zu kleineren Früchten und erheblichen Ernteverlusten geführt. Trotz dieser schwierigen Bedingungen bleibt die Qualität der heimischen Birnen und Äpfel hoch, wie bei einer Pressekonferenz am Kronbergerhof in Scharten betont wurde.
SCHARTEN. Rund 320 Erwerbsobstbaubetriebe bewirtschaften in Oberösterreich etwa 1.320 Hektar Obstflächen. Besonders im Bereich des Kernobstes, also bei Äpfeln und Birnen, sind heuer teils bis zu 50 Prozent und mehr Schäden zu verzeichnen. Sonnenbrand, zu kleine und nicht vermarktungsfähige Früchte sowie Baumausfälle in jungen Anlagen seien die Hauptprobleme.
Birne erlebt ein „Revival“
Die Nachfrage nach regionalen Birnen und Äpfeln steigt weiterhin. Die Birne erlebt eine Renaissance, ihre Anbaufläche ist in den vergangenen Jahren um 30 Prozent gewachsen. „Die heurigen Birnen überzeugen trotz der Trockenheit mit ausgezeichnetem Geschmack, einer feinen Süße und hoher Qualität“, erklärt Andreas Hoffelner, Obmann der OÖ Obstbauern.
Investitionen in Wassermanagement gefordert
Die Trockenheit stelle die Betriebe vor große Herausforderungen, besonders junge Anlagen seien betroffen. Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Waldenberger fordert Investitionen in Bewässerungsmanagement und Klimaanpassung, um die Zukunft des Obstbaus abzusichern.
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