30.11.2017, 08:06 Uhr

Gewalt hat hier keinen Platz

In Hartberg wurde gegen Gewalt an Frauen ein Zeichen gesetzt: die Frauen- und Mädchenbertatung, um Leiterin Rosina Schmelzer-Ziringer und Bürgermeister Marcus Martschitsch.

Im Rahmen der Aktion 16 Tage gegen Gewalt" wurde am Hartberger Hauptplatz symbolisch ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt.

Gewalt gegen Frauen stellt weltweit die häufigste Form der Menschenrechtsverletzung dar.
Jede dritte Frau wird weltweit mindestens einmal in ihrem Leben Opfer von Gewalt. Die Gefahr ist im sozialen Nahraum am Größten, etwa 90% aller Gewalttaten passieren im unmittelbaren Umfeld durch Angehörige, Freunde oder Bekannte. In den 16 Tagen gegen Gewalt, vom 25.11. (Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10.12 (Internationaler Tag der Menschenrechte) wird weltweit Gewalt gegen Frauen öffentlich und medial thematisiert.

"Gewalt wird nicht akzeptiert"

In Österreich finden seit 1992 gezielt Aktionen im Rahmen der Initiative "16 Tage gegen Gewalt" statt.
Das Team der Frauen- und Mädchenberatung Hartberg-Fürstenfeld setzte mit den über drei Meter großen Fahnen ein deutliches Zeichen gegen unterschiedliche Formen der Gewalt. Diese wurde von Bürgermeister Marcus Martschisch persönlich gemeinsam mit Mitarbeitern der Gemeinde am Hauptplatz Hartberg gehisst. "„Frauen und Mädchen sollen selbstbestimmt, frei und vor allem gewaltfrei leben können. Besonders erfreulich ist es, dass wir auch in Hartberg ein Zeichen setzen konnten", betonte FMB-Leiterin Rosina Schmelzer-Ziringer, dass die Fahnen im öffentlichen Raum zu sehen ist, und somit „ein Zeichen gesetzt wird, dass Gewalt gegen Frauen von der Gesellschaft nicht mehr länger akzeptiert wird.

Zur Frauen- und Mädchenberatung

Die Frauen- und Mädchenberatung Hartberg-Fürstenfeld steht Frauen und Mädchen, die von körperlicher, sexualisierter, psychischer oder ökonomischer Gewalt betroffen sind, ganzjährig als Anlaufstelle und Beratungseinrichtung zur Verfügung. Betroffene Frauen können sich einfach an die Mitarbeiterinnen der Frauen- und Mädchenberatung wenden. Des Weiteren steht Opfern von Gewalt in den Räumlichkeiten der Frauen- und Mädchenberatung wöchentlich, nach Terminvereinbarung, eine Mitarbeiterin des Gewaltschutzzentrums zur Verfügung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und umfangreichem Wissen über rechtliche und psychosoziale Unterstützungsmöglichkeiten stehen sie den Opfern von Gewalt begleitend zur Seite. 


Kontakt:

Frauen- und Mädchenberatung Hartberg-Fürstenfeld
Rotkreuzplatz 1/1, 8230 Hartberg
Tel: 03332/62862
E-Mail: office@frauenberatunghartberg.org
Infos: www.frauenberatunghartberg.org
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