Tourismus im Waldviertel
Fokus auf Natur, Gesundheit und Kulinarik
- im Sole Felsen Hotel Gmünd, von links nach rechts: Tom Bauer (Geschäftsführer Destination Waldviertel), Nationalrätin Martina Diesner-Wais, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bernhard Strohmeier (Geschäftsführer Sole Felsen Hotel), Michael Duscher (Geschäftsführer NÖ Werbung).
- Foto: NLK Pfeiffer
- hochgeladen von Alexandra Goll
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentiert Ausblick zum „Tourismus im Waldviertel 2025“. Mit herausragende Betrieben und vielfältigem Angebot auf dem besten Weg, die Zahl der Nächtigungen zu steigern.
WALDVIERTEL. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentierte gemeinsam mit Thomas Bauer, Geschäftsführer der Destination Waldviertel GmbH, die zentralen Themen und Projekte für den Tourismus im Waldviertel im Jahr 2025. Natur, Gesundheit und Kulinarik stehen im Mittelpunkt der Strategie, um das Waldviertel als Ganzjahresdestination weiter zu etablieren.
Stärkung des Tourismus durch Qualität und Innovation
Mikl-Leitner betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus für die Region: „60 Prozent der touristischen Wertschöpfung kommen von Tagesgästen, 40 Prozent von Übernachtungen. Unser Ziel ist es, die Nächtigungszahlen weiter zu steigern.“ Mit dem Sole Felsen Bad in Gmünd und dem Fischtanz in Litschau wurden zwei Vorzeigeprojekte besucht. Im Sole Felsen Bad wurden 2,6 Millionen Euro investiert, um die Anlage zu modernisieren. „Mit Betrieben wie diesem schaffen wir ideale Voraussetzungen, um den Tourismus nachhaltig zu fördern,“ sagte Mikl-Leitner.
- im Sole Felsen Hotel Gmünd, von links nach rechts: Tom Bauer (Geschäftsführer Destination Waldviertel), Nationalrätin Martina Diesner-Wais, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bernhard Strohmeier (Geschäftsführer Sole Felsen Hotel), Michael Duscher (Geschäftsführer NÖ Werbung).
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Thomas Bauer, neuer Geschäftsführer der Waldviertel Destination GmbH, betonte: „Das Waldviertel ist Freund, Therapeut und Sinnstifter. Unser Ziel ist es, die Region noch stärker als Ganzjahresdestination zu positionieren.“ Dabei sei es wichtig, auch die Bevölkerung und Gemeinden für den Tourismus zu gewinnen und zu unterstützen.
Wandern, Gesundheit und Kulinarik als zentrale Themen
Wandern im Waldviertel
Das Wandern bleibt eines der zentralen Themen im Waldviertel. Die Region verfügt über drei zertifizierte Wanderdörfer, drei Weitwanderwege und mehr als 500 Gemeindewanderwege. „Das Waldviertel ist ein Wanderparadies“, sagte Mikl-Leitner, „und wir wollen das Angebot weiter verbessern.“ Geplant ist ein neues Projekt, das mehrere bestehende Wanderwege zusammenfasst, um noch mehr Wanderurlauber in die Region zu locken. Außerdem wird ein neuer Pilgerweg rund um das Stift Zwettl entstehen.
Gesundheitstourismus ist Schwerpunkt
Gesundheitstourismus ist ein weiterer Schwerpunkt. „47 Prozent der Nächtigungen im Waldviertel entfallen auf den Gesundheitstourismus“, erklärte Mikl-Leitner. Mit acht Gesundheitskompetenzzentren, dem Wald als besonderem Erholungsraum und natürlichen Heilvorkommen wie Moor, hat das Waldviertel hier eine Vorreiterrolle. Der Slogan lautet: „Nicht höher, weiter, schneller, sondern bewusster und authentischer das Hier und Jetzt erleben.“
Kulinarische Erlebnisse
Die Kulinarik spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. „Mit unseren Genussregionen und Leitprodukten wie Mohn, Käse und den berühmten Waldviertler Erdäpfeln sind wir kulinarisch hervorragend aufgestellt“, so Mikl-Leitner. Die Veranstaltungsreihe „Waldviertler TischKultur“, die 2024 erfolgreich gestartet ist, wird auch 2025 fortgesetzt. „Brutal lokal und fest verwurzelt“ ist das Motto, unter dem regionale Produkte und die Zusammenarbeit von Gastronomen, Handwerkern und Künstlern im Fokus stehen.
- Beim „Litschauer Fischtanz“.
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Amelie Seilern-Aspang, Mitorganisatorin des Fischtanzes in Litschau, betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen: „Wir zeigen hier, wie eng Handwerk und Kulinarik verbunden sind. Der Fischtanz ist ein besonderes Erlebnis für unsere Gäste.“
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