HAK/HAS Imst:
Mit Erasmus internationale Erfahrung sammeln
- Jubiläum an der HAK: Melanie Schöpf, Richard Auchwalder, Kristin Prantl, Dir. Jeannette Hausberger, Daniela Lehmann mit dem engagierten Lehrerinnenteam.
- Foto: Perktold
- hochgeladen von Clemens Perktold
Ein Auslandspraktikum bietet jungen Menschen Chancen: Sie können Sprachkenntnisse verbessern und ihre Selbstständigkeit stärken. So passiert es an der HAK Imst seit 10 Jahren.
IMST. Seit 2016 ist die HAK/HAS Imst Teil des europäischen Förderprogramms Erasmus+. Damit eröffnet die Schule ihren Schüler die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, neue Kulturen kennenzulernen und wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt anderer Länder zu gewinnen. Die Förderung unterstützt insbesondere Auslandspraktika und Workplacements und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur beruflichen und persönlichen Entwicklung der Jugendlichen.
Wichtiger Baustein der Ausbildung
Ein Auslandspraktikum bietet jungen Menschen zahlreiche Chancen: Sie können ihre Sprachkenntnisse verbessern, ihre Selbstständigkeit stärken und lernen, sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden. Gleichzeitig erhalten sie Einblicke in andere Arbeitsweisen, betriebliche Abläufe und kulturelle Besonderheiten. Diese Erfahrungen sind nicht nur für die schulische Ausbildung von Bedeutung, sondern können auch beim späteren Berufseinstieg einen entscheidenden Vorteil darstellen.
Gerade für die kaufmännische Ausbildung an der HAK/HAS Imst ist der Blick über die Landesgrenzen hinaus besonders wertvoll. Internationale Kontakte, Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen gewinnen in einer zunehmend vernetzten Wirtschaft immer mehr an Bedeutung. Durch Erasmus+ können die Jugendlichen das im Unterricht erworbene Wissen in der Praxis anwenden und ihre Fähigkeiten unter realen Arbeitsbedingungen erweitern.
Finanzielle Hilfe schafft Chancengleichheit
Ein wesentlicher Vorteil des Programms ist die finanzielle Förderung. Die Zuschüsse reduzieren die Kosten für Familien deutlich und machen einen Auslandsaufenthalt für mehr Schüler leistbar. In bestimmten Fällen, beispielsweise wenn eine Partnerschule im Ausland die Organisation übernimmt, ist sogar eine vollständige Kostenübernahme möglich.
Damit leistet Erasmus+ auch einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit. Nicht die finanziellen Möglichkeiten der Eltern sollen darüber entscheiden, ob Jugendliche internationale Berufserfahrung sammeln können. Besonders erfreulich ist deshalb, dass durch das Programm auch Schüler aus einkommensschwächeren Familien die Gelegenheit erhielten, ein Sommerpraktikum oder ein Workplacement im Ausland zu absolvieren.
Ein Blick in die Zukunft
Wie wirkungsvoll Erasmus+ an der HAK/HAS Imst eingesetzt wird, zeigt die Bilanz des Förderzeitraums 2022 bis 2024. In diesen zwei Jahren konnten insgesamt 98 Schüleräten realisiert werden. Diese Zahl unterstreicht die große Bedeutung des Programms für die Schulgemeinschaft und das Interesse der Jugendlichen an internationalen Erfahrungen.
Damit die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden kann, wird alle zwei Jahre ein neuer Budgetantrag gestellt. Die Schule hofft, dass auch künftig die beantragten Fördermittel in vollem Umfang genehmigt werden. So sollen möglichst viele Jugendliche weiterhin die Chance erhalten, ihre Ausbildung durch praktische Erfahrungen im europäischen Ausland zu bereichern.
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