Oberländer Autorin mit neuem Buch

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Vor rund zehn Jahren hat die Imster Angelika Polak-Pollhammer "nur heimlich geschrieben", im Jahr 2010 hat sie sich nach einer Teilnahme am Workshop der Textwerkstatt dann an die Öffentlichkeit gewagt. Das Schreiben, vor allem auch im Dialekt, hat mittlerweile eine zentrale Stelle im Leben der Oberländerin eingenommen. 
"Zuerst schrieb ich in Schriftsprache und dann war plötzlich der Dialekt da. Annemarie Regensburger und Maria Koch haben mich dazu ermuntert. Seither ist der Dialekt zu meiner Ausdrucksform – und das meist in lyrischer Form – geworden, meine Gedichte erscheinen immer wieder in Anthologien und ich habe zusammen mit Maria Koch und Ingeborg Schmid-Mummert das Buch „eppes tuet sig“, im Kyreneverlag, herausgebracht", erzählt die Autorin. Im April 2018 erschien nun „fiarn wind gnuag platz darzwischen“, die erste Einzelpublikation – die jetzt am Donnerstag, den 14. Juni ab 19 Uhr in der Imster Tyrolia präsentiert wird. 2017 hat Polak-Pollhammer den Karl Pömer Preis für Neue Mundart gewonnen, die Kriterien dort waren: kritisch, keine Scheu vor gesellschaftlich brisanten Themen, scharfe Formulierungen, Abkehr von Reim und Strophenform, die Aussage oft aphoristisch verdichtet. Die Besucher der Lesung erwartet also eine spannende Dialektlyrik, die von der "Auditory Message Unplugged" musikalisch begleitet wird.

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