Ergebnisse der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2016 in Tirol

Die Gemeinderatswahlen finden am 28.02. in 8 Bezirken in Tirol statt.
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  • Die Gemeinderatswahlen finden am 28.02. in 8 Bezirken in Tirol statt.
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Das sagen die Landesparteichefs:

ÖVP Tirol:
"Die Tiroler Volkspartei ist und bleibt die Bürgermeister- und Gemeinderatspartei Tirols. Obwohl deutlich mehr Listen von Grünen und FPÖ angetreten sind, haben die Bürgermeister und Listen der Tiroler VP ihr Niveau der letzten Wahl klar halten können", freut sich ÖVP-Chef Günther Platter.
Man sehe an den Ergebnissen, wie stark die Partei über BM und GR-Mandatare selbst in dieser extrem schwierigen Zeit in Bevölkerung verankert ist, die ÖVP habe ihre Stellung behauptet. "Wir sehen an Ergebnissen wie sehr die Tiroler Bevölkerung stabile Verhältnisse wünscht", sagt Platter.
Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen seien ganz stark Persönlichkeitswahlen. "Ich freue mich besonders über die starken Ergebnisse in meiner Heimatgemeinde Zams und in der Nachbargemeinde Landeck, wo die hervorragenden Ergebnisse von 2010 nochmals deutlich übertroffen werden konnten. Auch die sensationellen Ergebnisse in Imst, St. Johann oder Jenbach sind hervorzuheben", so der ÖVP-Chef.
Das Ergebnis sei ein sehr gutes Fundament, auf dem die ÖVP aufbauen kann. "Wir werden den Kontakt mit den Ortsparteien intensiv pflegen, um so weiterhin erfolgreich auf allen Ebenen Politik für Tirol machen zu können", verspricht Platter gegenüber den Bezirksblättern.

Grüne Tirol:

Die Gemeinderatswahlen 2016 bescheren den Grünen die bisher größten Zugewinne auf kommunaler Ebene: „Das ist ein absoluter Freudentag für uns Grüne. Ich gratuliere allen, die für uns kandidiert haben, die uns unterstützt haben und danke allen, die uns gewählt haben“, freuen sich Landessprecher Georg Willi und Geschäftsführerin Angelika Obermair. Das Wahlziel der Grünen, mit 50 Prozent mehr Gemeindegruppen anzutreten und 50 Prozent mehr Mandate zu erzielen, wurde laut Willi erreicht. Darüber hinaus stehen Tirols Grüne mit Gabi Kapferer-Pittracher in Axams erstmals in einer Stichwahl. Die Grünen sind neu in 19 Gemeinderäten vertreten.

SPÖ Tirol:

Ingo Mayr, SPÖ sieht das Ergebnis durchaus realistisch. „Klar, Imst, Landeck und auch Jenbach schmerzen, obwohl wir uns im Klaren waren, dass es in diesen Orten schwierig werden wird. Aber die SPÖ hat ihr Wahlziel erreicht, mehr Mandate zu bekommen und die 22 Bürgermeister zu halten“, so Mayr. In Flaurling, Sellrain und Natters wird es neue SPÖ-Bürgermeister geben. In den Orten und Bezirken werde die SPÖ ihre Arbeit massiv verstärken, erklärt der SPÖ Chef.

FPÖ Tirol:

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sieht diese Wahl als Wegweiser: „Dieser zeigt klar, wir sind auf dem richtigen Weg. Unser Wahlziel von 100 Mandaten wurde eindeutig übertroffen, wir haben uns nämlich verdreifacht“, erklärt der FPÖ-Obmann. Er freut sich, dass in Kufstein, Wörgl, Schwaz, St. Johann, Jenbach die FPÖ die zweitstärkste Kraft ist. „Nun gilt unser Augenmerk den Landtagswahlen 2018. Wir kämpfen ab Montag, denn die Grünen, SPÖ und ÖVP sind die wahren Wahlverlierer.“

Fakten zur Wahl:

In 23 Tiroler Kommunen werden am 13. März 2016 BürgermeisterInnen-Stichwahlen abgehalten. Die Wahlbeteiligung machte 71,42 Prozent aus. „Ich danke allen Tirolern die bei der Gemeinderatswahl von ihrem Wahlrecht aktiv Gebrauch gemacht haben“, erklärte Gemeindelandesrat Johannes Tratter.
Insgesamt wurden sechs Bürgermeister abgewählt: Thaur, Unterperfuss, Birgitz, Obernberg, Zirl und Längenfeld.
Tirol zählt ab heute inklusive der Innsbrucker Bürgermeisterin insgesamt 13 Ortschefinnen. Bisher waren es insgesamt elf Frauen. 46 Frauen von 543 BürgermeisterkandidatInnen sind zur Wahl angetreten. Sechs Frauen treten zur Stichwahl am 13. März an.

Details aus den Bezirken:

Klaus Winkler (ÖVP) bleibt in Kitzbühel Bürgermeister trotz Stimmenverlust. Die ÖVP bleibt mit 49,1 Prozent jedoch stimmenstärkste Partei und hält mit zehn Mandaten weiterhin die Absolute. Winkler erreichte 59,04 % im ersten Wahlgang.

Christian Härting konnte in Telfs die absolute Mandatsmehrheit (11 v. 21) erreichen und er wurde auch im ersten Wahlgang als Bürgermeister bestätigt. Kräftige Verluste gab es für die ÖVP.

Hedi Wechner hat ihr Bürgermeisteramt in Wörgl eindrucksvoll verteidigt. Sie hat sich mit knapp 54 Prozent der Stimmen gegen drei Gegenkandidaten durchgesetzt. Auch die Mandatszahl konnte sie auf neun erhöhen.

Elisabeth Blanik (SPÖ) legte in Lienz eine Machtdemonstration ab. Sie verzeichnet massive Zugewinne und hält mit ihrer Partei 10 der 21 Gemeinderatsmandate. Großer Verlierer der Wahl ist die ÖVP. Sie stürzen von 11 auf 7 Mandate ab. Die FPÖ hält ab sofort 2 Mandate die LSL 1 und die Grünen schaffen mit einem Mandat wieder den Einzug in den Gemeinderat. Bei der Wahl der Bürgermeisterin erhielt Blanik 62,34% der Stimmen im ersten Wahlgang.

In Matrei i. Osttirol konnte Andreas Köll den Bürgermeistersessel verteidigen.

In Neustift hat Andreas Gleirscher Bürgermeister Peter Schönherr in die Stichwahl gezwungen.

Sensation in Thaur: Christoph Walser besiegt Amtsinhaber Konrad Giner und wird schon im ersten Wahlgang neuer Bürgermeister.

Kleine Sensation in Kufstein: Amtsinhaber Martin Krumschnabel macht im ersten Wahlgang mit 62,74% alles klar. Seine Parteifreien erobern insgesamt zehn der 21 Mandate, verdoppelt also ihre Gemeinderäte. Die ÖVP mit Hannes Rauch (12%) verliert massiv und hält nun bei drei Mandaten.

In Sölden wurde Bürgermeister und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf eindrucksvoll mit 79 Prozent bestätigt.

Amtsinhaber Edgar Kopp in Rum gewann zwar die Bürgermeisterwahl mit 50,73 %, verlor aber die Absolute der SPÖ.

Bei der Bürgermeisterwahl in Hall errreichte Amtsinhaberin Eva Posch 42,85 % und muss sich mit dem Zweitplatzierten Karl Faserl von der FPÖ, dem 17,85 % der HallerInnen ihre Stimme gaben, einer Stichwahl stellen. Bei der Gemeinderatswahl verlor die ÖVP deutlich und hat nur mehr 37,71 %. Großer Wahlsieger ist die FPÖ mit 20,97 %, Dritter wurde "Für Hall" mit 14,93 %, vierte Kraft wurden die Grünen mit 13,21 %. die SPÖ fiel mit 13,17 % auf den Fünften Platz zurück.

Wie 2010 stehen Robert Denifl und Gottfried Kapferer in Fulpmes in der Stichwahl.

In Schwaz bleibt Hans Lintner schon im ersten Wahlgang Bürgermeister mit 57,69 %, die FPÖ wird zweitstärkste Partei. Mandatsverteilung: ÖVP: 10, SPÖ: 4 , IgLS (Grüne): 3, FPÖ: 4

Einen Erdrutschsieg gab es in Reutte für die Liste von Bürgermeister Luis Oberer. Vor sechs Jahren war er erstmals in die Gemeindepolitik eingestiegen, um absolute Mehrheiten im Gemeinderat des Außerferner Hauptortes zu verhindern, jetzt hat er sie, die absolute Mehrheit. Zehn Sitze hat seine „Liste Luis“ in den kommenden sechs Jahren. Er selbst wurde mit fast 70 Prozent der gültigen Stimmen zum zweiten Mal an die Spitze der Gemeinde gewählt.

Inzing hatte die Wahl zwischen vier Bürgermeister-Kandidaten: Sepp Walch (Aktives Inzing) feiert mit 47,51% die meisten Stimmen vor Renata Wieser (Liste JUF Inzing) mit 20,49%. Zwischen den beiden kommt es zur Stichwahl.

Die einstige SPÖ-Hochburg Jenbach bleibt schwarz: ÖVP mit 42,32 % weit vorne in GR-Wahl, zweitstärkste Partei ist die FPÖ, SPÖ ganz stark verloren, Grüne unter 10 %. ÖVP 9 Mandate, FPÖ 5 Mandate, SPÖ 4 Mandate (bislang 8), Grüne nur noch 1 Mandat. Bgm. Dietmar Wallner wurde mit über 70 % bestätigt.

Spannung in Axams nach dem Ausscheiden von LA Rudl Nagl aus der Kommunalpolitik: Christian Abenthung kam auf 45,18 % und muss gegen Gabriele Kapferer-Pittracher in die Stichwahl.

In Fügen wird es zur Stichwahl zwischen dem amtierenden Bürgermeister Walter Höllwarth und dem jungen Newcomer Dominik Mainusch kommen. t

Landeck ist da: Die "Landecker Volkspartei – Bürgermeister Wolfgang Jörg – Landecker VP“ konnte sich bei den GR-Wahlen 2016 die absolute Mehrheit sichern. Mit 12 von 19 Mandaten sind sie die stärkste Partei in der Bezirkshauptstadt. An die "SPÖ Landeck" gehen 4 Mandate sowie 2 an die „FPÖ – Die Landecker Freiheitlichen“ und 1 Mandat an „Die Grünen Landeck“. Bürgermeister Wolfgang Jörg gewann mit 78,78 Prozent vor dem Bürgermeisterkandidaten Manfred Jenewein (SPÖ Landeck) mit 21,22 Prozent.

Bundesrat und Bürgermeister Hans-Peter Bock in Fließ erreicht über 75 % der Stimmen und hält auch die absolute Mehrheit für die SPÖ mit über 53%.

Das klare Ergebnis in Oberperfuss ist überaschend: Bürgermeisterin Johanna Obojes-Rubatscher legte mit ihrer Liste nicht nur mandatsmäßig zu, sondern entschied auch die Bürgermeisterwahl mit haushohem Vorsprung für sich.

In Zirl wurde Bgm. Kreiser abgewählt. Thomas Öfner von Für Zirl - Liste Thomas Öfner (SPÖ und Parteifreie) und Iris Zangerl-Walser von der Liste Zukunft Zirl – Volkspartei werden am 13.3. um das Bürgermeisteramt rittern.

Inoffizielles aus Schwaz: Die FPÖ in Schwaz wird die zweitstärkste Partei. Die SPÖ hat eingebüßt. Grüne bislang nur 2 Sitze. Näheres und offizielles folgt.

Die Liste von ÖVP-Klubobmann Jakob Wolf behält die Absolute in Umhausen, Wolf den Bürgermeisterjob.

Die BürgerInnen von Nassereith werden noch einmal zur Wahlurne gebeten, denn kein Bürgermeister-Anwärter konnte im ersten Wahldurchgang überzeugen. Martin Sterzinger (BIN) erhielt 21,43 Prozent der Stimmen und kommt nicht in die Stichwahl. Gerhard Spielmann (Wir für Nassereith) der als geheimer Favorit in die Wahlen ging, landet unerwartet auf Rang zwei und erhält 35,22 Prozent der Stimmen! Mit 43,34 Prozent hat Herbert Kröll (Trendwende) die Nase vorne. Es wird Stichwahlen geben. Eine Besonderheit: Da die Listen Kröll und Spielmann exakt mit 385 Stimmen Gleichstand erreichten, musste das Los über die Mandatsverteilung entscheiden. Kröll hatte Glück und somit 5 Mandate, Spielmann und Sterzinger je 4, Malleier und die SPÖ je eines.

Erst im November übernahm Bernhard Zisterer den Kramsacher Bürgermeistersessel von seinem Vorgänger Manfred Stöger. Mit 70,52 Prozent wurde er heute für die nächsten sechs Jahre bestätigt

In Scharnitz bleibt Isabella Blaha Scharnitzer Bürgermeisterin und hat die Mehrheit im Gemeinderat.

In Brixlegg hält die ÖVP mit Langzeitbürgermeister Rudi Puecher weiterhin neun Mandate und wird auch als Bürgermeister eindrucksvoll bestätigt.

Erfolg für Tirols SPÖ-Obmann Ingo Mayr in seiner Heimatgemeinde Roppen: Er wurde mit 56 Prozent der Stimmen als Bürgermeister bestätigt, seine Liste konnte wieder fünf Mandate erringen.

Eine Stichwahl wird es in Mayrhofen geben. Hier ist der langjährige Bürgermeister Günther Fankhauser nicht mehr zur Wahl angetreten, worauf vier Kandidaten zur Stellen waren, die um dieses Amt ritterten. In die Stichwahl gelangten nun Franz Eberharter und Monika Wechselberger,

Der amtierender Dorfchef in Haiming, Josef Leitner, wurde, obwohl ihm vier Gegenkandidaten ans Leder wollten, im ersten Wahlgang mit 55,4 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.

Klares Ergebnis in Oetz. Mit 90,27 Prozent gehen 14 von 15 möglichen Sitzen im Gemeinderat an die Bürgermeisterliste Hansjörg Falkner

Die Bürgermeisterliste Team Franz Gallop behält die Absolute und auch den Bürgermeister in Stams.

Stichwahl in Rattenberg. Martin Götz (43,55%) und Bernhard Freiberger (36,29%) trennen 18 Stimmen.

10 Listen, 6 Bürgermeisterkandidaten in Imst: Spannung pur. Und anders als ursprünglich erwartet wird es keine Stichwahl in Imst geben, denn Bgm. Stefan Weirather kann mit 53,22 Prozent den Chefsessel halten. Auch seine Liste "Alle für Imst mit Bgm. Stefan Weirather" erhöht seine Mandatzahl deutlich von 4 (2010) auf 7 Sitze. Die SPÖ mit Doris Reheis büßt einen Platz ein und ist künftig gerade Mal mit einem Mandat vertreten.

Mit 47,87 Prozent der abgegebenen Stimmen muss Manfred Leitgeb in Mieders in die Stichwahl gegen Daniel Stern, der 41,90 Prozent erobern konnte.

In Niederndorferberg erreichte Amtsinhaberin Elisabeth Daxauer 66,23 % in der Bürgermeisterwahl und kann somit in die zweite Amtsperiode übergehen

Silke Steiner in Amlach konnte das erklärte Ziel, Bürgermeisterin zu werden, nicht erreichen.

In Kaltenbach im Zillertal bleibt Klaus Gasteiger Bürgermeister.

In Bruck a. Ziller wird es zu einer Stichwahl für das Bürgermeisteramt zwischen Johann Brandacher (37,28 %) und Alois Wurm (38,46 %) kommen.

Knalleffekt in Obernberg: Josef Saxer hat Roman Grünerbl als Bürgermeister enttrohnt.

Bürgermeister Anton Mallaun sorgte für eine Überraschung in See: Der Langzeit-Bürgermeister setzte sich bereits deutlich im ersten Wahl 61,76 Prozent gegen zwei HerausforderInnen durch.

Das Endergebnis für die Bezirkshauptstadt Kufstein wird gegen 18 Uhr erwartet. Eine Stichwahl um den Bürgermeistersessel gilt als sehr wahrscheinlich.

Hauchdünne Entscheidung in Karres: Nur zwei (!) Stimmen trennen die "Heimatliste Karres mit Bürgermeister Wilhelm Schatz" (213 Stimmen - 50,24 Prozent/6 Mandate) und die Liste "Bürgerliste Karres - BLK" (211 Stimmen - 49,76 Prozent/ 5 Mandate).

Der neue Bürgermeister in Biberwier heißt Paul Mascher.

Die Gemeinde Hainzenberg (ZILLERTAL) steht vor eine Stichwahl zwischen den beiden Bürgermeisterkandidaten Georg Wartelsteiner und Hansjörg Kreidl.

Martin Auer ist neuer Dorfchef von Stanz bei Landeck.

Dietmar Berktold bleibt Bürgermeister in Berwang.

Heiner Ginther bleibt Bürgermeister in Elmen, er verliert jedoch ein Mandat.

Nationalrat in Stichwahl: In St. Jakob i. Def. (Osttirol) hat sich mit Ingo Hafele ein ebenbürtiger Gegner für FPÖ-NR Gerald Hauser gefunden. Hafele (32,07 %) zwingt Hauser (37,07 %) in die erwartete Stichwahl.

In Tobadill gibt es ein Stichwahl zwischen Martin Auer und Clemens Hauser.

Michael Kluibenschädl ist neuer Bürgermeister in Mötz.

In Unterperfuss gibt es mit Georg Hörtnagl (WIR Unterperfer) einen neuen Bürgermeister. Er entschied das Duell mit dem bisherigen Amtsinhaber Martin Norz (Dorfliste) mit 74 (56,06 %) zu 58 Stimmen (43,94 %) für sich, nachdem er vor sechs Jahren noch knapp unterlegen war.

Georg Kitzbichler ist neuer Bürgermeister in Rettenschöss.

Josef Knabl konnte sich mit 77,19 Prozent ganz klar gegen Mitbewerber Klaus Loukota in Arzl/Pitztal durchsetzen.

In Jerzens bleibt Karl Raich Bürgermeister. Lediglich 455 (57,45 Prozent) der 792 Wahlberechtigten haben von ihrem Stimmrecht gebrauch gemacht. Davon waren 100 Stimmen ungültig.

Flaurling hat seit heute eine SPÖ-Bürgermeisterin. „Mit 68,91% der Stimmen haben die Bürger die Arbeit von Brigitte Praxmarer honoriert“, freuen sich SPÖ-VorsItzender Ingo Mayr und Frauenvorsitzende Selma Yildirim.

Fredi Köll bleibt Bürgermeister in der Gemeinde Sautens. Denkbar knapp, nämlich mit 50,35 Prozent setzte er sich gegen Oswald Gritsch durch.

Einen klaren Wahlsieg landeten die Freiheitlichen in Jochberg mit 435 Stimmen und 46,13 % Wähleranteil – sieben Mandate und damit die absolute Mehrheit im künftigen Gemeinderat.

Keine Bürgermeisterin im Bezirk Landeck: Amtsinhaber Willi Fink setzt sich in Schönwies mit 56,56 Prozent gegen Herausforderin Ingrid Zadra durch.

In Tarrenz bleibt Bgm. Rudolf Köll mit seiner Liste "Allgemeine Tarrenzer Liste" der unangefochtene Leitwolf.

Der neue Bürgermeister von Uderns heißt Josef Bucher. Er konnte sich mit 62,91 % der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Andreas Rainer durchsetzen.

Markus Gerber wird im ersten Wahlgang neuer Bürgermeister in Elbigenalp.

Hermann Föger wurde in Obsteig mit 73,36 Prozent klar als Bürgermeister wiedergewählt.

In Wiesing konnte sich Bürgermeister Alois Aschberger mit 63,49 % gegen vier Bewerber durchsetzen.

Josef Raich bleibt im Kaunertal Oberhaupt.

Eine erste Überraschung: Georg Dornauer jr. hat den Sellrainer Langzeitbürgermeister Jordan Norbert im ersten Wahlgang beerbt. SPÖ-Landesparteivorsitzender Ingo Mayr gratuliert herzlich: „Georg ist trotz seiner jungen Jahre bereits mit viel Erfahrung und einem besonderen politischen Geschick beschlagen. Bei ihm ist Sellrain nicht nur in guten, sondern in den besten Händen.“

Bernhard Eggel gab in Jungholz (Außerfern) frühzeitig bekannt, dass er sich aus der Gemeindepolitik zurückziehen wird. Mit Karina Konrad hat die Gemeinde nun eine Bürgermeisterin.

Waltraud Zobl heißt die neue Bürgermeisterin in Schattwald. Sie setzte sich klar gegen Josef Lutz durch.

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