Kommentar
Warum die Wiener Öffi-Baustellen für Unternehmen zur Belastung werden
- Unser Redakteur, Fabian Franz, zur wirtschaftlichen Auswirkung der Öffi-Baustellen auf die Wirtschaft.
- Foto: Mach
- hochgeladen von Fabian Franz
Warum man die Wirtschaft bei den Sommerbaustellen nicht vergessen darf und warum bereits zwei Monate für kleine Unternehmen zur Gefahr werden könnten, erklärt MeinBezirk-Redakteur, Fabian Franz in seinem Kommentar.
WIEN/INNERE STADT/ALSERGRUND. Die aktuellen Arbeiten an den Gleisen sind notwendig. Das bezweifelt wohl keiner. Während Anrainerinnen und Anrainer gegenüber MeinBezirk sehr positiv mit den Einschränkungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln umgehen, tun sich Unternehmerinnen und Unternehmer deutlich schwerer damit.
Eine Sache, die man seitens der Wiener Linien und auch der Stadt, bzw. der Wirtschaftskammer auf alle Fälle ernst nehmen muss. Für viele Unternehmen können diese zwei Baustellenmonate existenzgefährdend werden. Vor allem, wenn man erst kürzlich eröffnet hat und der finanzielle Puffer noch fehlt.
Nachjustierung sinnvoll
Es nützt wirklich niemandem, wenn nach den Sommerbaustellen die Öffis zwar besser fahren, die Geschäfte an der Strecke jedoch nach der Reihe Insolvenz anmelden müssen. Ja, das ist überspitzt ausgedrückt, doch selbst ein bis zwei Insolvenzen schaden dem Wirtschaftsstandort und kosten noch dazu Jobs. Hier wäre eine Nachjustierung definitiv sinnvoll.
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