Vernissage
Land der aufgehenden Sonne
- hochgeladen von Sonia Siblik
3 Positionen
Lichtraum eins by Paul Siblik präsentiert: "Land der aufgehenden Sonne"
Eine Ausstellung, die drei einzigartige künstlerische Positionen vereint, inspiriert von der Kultur und Ästhetik Japans, einem der faszinierendsten Länder Asiens. Die Künstler:innen Tonia Kos, Linde Waber und Naoko Muneoka laden die Besucher:innen auf eine Reise in den Fernen Osten ein und interpretieren ihre Eindrücke auf vielfältige Weise.
Zu sehen sind monumentale Kimonos aus Papier, eindrucksvolle Banner, meisterhafte Farbholzschnitte und Ölbilder mit einzigartigen Strukturen, die die Wahrnehmung der Werke transformieren.
Die Vernissage findet am 7. März 2025 um 19:00 Uhr im Lichtraum eins by Paul Siblik statt.
Einführenden Worte von Dr. Diethard Leopold.
Linde Waber – Poetin der Farben und Formen
Linde Waber, geboren 1940 in Zwettl, Niederösterreich, ist eine vielseitige österreichische Malerin und Grafikerin. Nach ihrem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien wurde sie zur Meisterin der Farbholzschnitte, Aquarelle und großformatigen Leinwandarbeiten.
Ihre Werke sind geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit Natur und Kultur. Reisen nach Japan, China, Afrika und in die USA inspirierten sie ebenso wie ihre tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimat, dem Waldviertel. Diese Eindrücke fließen in ihre vielfältigen Arbeiten ein, die von Gemälden und Grafiken bis hin zu Glasfenstern und Bühnenbildern reichen.
Waber wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Theodor Körner-Preis und der Professorentitel des Bundespräsidenten. Ihre Werke sind in renommierten Sammlungen und öffentlichen Räumen zu finden.
Heute lebt und arbeitet Linde Waber in Wien, Zwettl und auf Reisen – stets bestrebt, Kunst als Spiegel ihrer tiefen Verbindung zur Welt zu schaffen.
Tonia Kos – Künstlerin des informellen Ausdrucks
Tonia Kos, seit 1947 in Wien ansässig, begann ihre künstlerische Laufbahn nach der Höheren Bundeslehranstalt für Bekleidungsgewerbe und war Gasthörerin bei Eva Choung-Fux und Florentina Pakosta. Seit den 1980er-Jahren stellte sie ihre Werke international aus, inspiriert durch Studienreisen nach Japan, China, Russland, Korea und weitere Länder.
Ihr Werk umfasst Gemälde, Grafiken, Objekte und Installationen. Sie entwickelte einen eigenen abstrakten Stil, den sie als „kontrollierten Zufall“ beschreibt. Ihre charakteristischen Bilder kombinieren kräftige Farben, reliefartige Strukturen und die Integration von Materialien wie Sand und Stahl, wodurch sie die Grenzen des Zweidimensionalen sprengt.
Neben ihrer bildnerischen Arbeit engagierte sich Kos in Kunst- und Kulturinitiativen und entwarf Kostüme für Theaterproduktionen. Ihre Werke zeugen von einer einzigartigen Harmonie aus Farbe, Material und Form, die ihr einen festen Platz in der zeitgenössischen Kunst sichert.
Naoko Muneoka – Meisterin der vielschichtigen Malerei
Naoko Muneoka, geboren in Hiroshima, Japan, studierte Malerei an der Musashino Art University in Tokyo (Bachelor of Arts) und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit den 1990er-Jahren präsentierte sie ihre Werke in Japan und Österreich. 1994 begann eine künstlerische Partnerschaft mit Josef Kinz, mit dem sie bis zu seinem Tod 2018 zahlreiche gemeinsame Ausstellungen realisierte.
Muneokas Ölgemälde entstehen in einem langsamen, präzisen Prozess durch den Auftrag zahlreicher, dünner Farbschichten. Diese Technik verleiht ihren Werken eine plastische, kleinteilige Oberflächenstruktur mit subtilen Farbvariationen, aus denen Formen und Umrisse hervortreten.
Im Mittelpunkt ihrer Kunst steht das Bild des Menschen. Häufig nimmt sie sich selbst als Modell, um tiefe emotionale und zwischenmenschliche Themen kompromisslos darzustellen. Ihre Werke vereinen technische Präzision mit inhaltlicher Tiefe und machen universelle menschliche Erfahrungen sichtbar.
Ein Besuch dieser Ausstellung ist ein Erlebnis, das Sie nicht verpassen sollten – Inspiration und Staunen garantiert! ✨ Versprochen!
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