„Pasta per Tutti“
Innsbruck macht den Dom zur längsten Tafel der Stadt

Julia und Tobias Moretti unterstützen die Initiative „Pasta per Tutti“ und werben für mehr Miteinander und gelebte Solidarität. | Foto: Tobias und Julia Moretti
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  • Julia und Tobias Moretti unterstützen die Initiative „Pasta per Tutti“ und werben für mehr Miteinander und gelebte Solidarität.
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Am Sonntag, 14. Juni, wird der Innsbrucker Dom zur längsten Tafel der Stadt. Bei „Pasta per Tutti“ kommen rund 800 Menschen zusammen, um ein Zeichen für Gemeinschaft, Solidarität und gelebte Nächstenliebe zu setzen. Unterstützt von prominenten Persönlichkeiten, engagierten Köchinnen und Köchen sowie zahlreichen Partnerorganisationen lädt das Franziskus-Mahl alle Menschen ein – unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Hintergrund.

INNSBRUCK. Mit Philipp Stohner, Präsident des Tiroler Kochverbands, Markus Niederkofler, Chefkoch von Barilla, und Sem Ciccioni vom Ristorante Il Convento engagieren sich namhafte Vertreter der Gastronomie persönlich für das Projekt. Sie stehen stellvertretend für eine Initiative, die zeigt, wie Essen Menschen zusammenbringen und gesellschaftliche Grenzen überwinden kann.

Prominente Stimmen für Gemeinschaft und Begegnung

Zur besonderen Atmosphäre des Abends tragen auch bekannte Persönlichkeiten bei. Tobias und Julia Moretti betonen die Bedeutung des gemeinsamen Essens als Ort der Begegnung:

„Der Tisch ist der Ort, wo wir einander vertrauensvoll begegnen. Das wird sichtbar im Anstoßen der Gläser, wir schauen uns in die Augen und sagen: ,Ich vertraue dir und wünsche dir Gesundheit.‘ Am Tisch wird Gemeinschaft lebendig. Wir nähren uns und andere.“

Neben musikalischen Beiträgen und spirituellen Impulsen unterstreicht auch der italienische Honorarkonsul Herbert Schöpf die besondere Bedeutung der Veranstaltung: „Im Innsbrucker Dom wird im Rahmen eines Solidaritätsessens erstmals in Österreich des 800. Todestages des Heiligen Franz von Assisi gedacht – einer zeitlosen Symbolfigur für Frieden, Dialog und den respektvollen Umgang mit der Schöpfung. Die Unterstützung dieser Initiative ist mir ein wichtiges Anliegen.“

Der italienische Honorarkonsul Herbert Schöpf unterstützt „Pasta per Tutti“ und würdigt die Veranstaltung als Zeichen für Frieden, Dialog und gelebte Solidarität. | Foto: Consolato Onorario d’Italia Innsbruck
  • Der italienische Honorarkonsul Herbert Schöpf unterstützt „Pasta per Tutti“ und würdigt die Veranstaltung als Zeichen für Frieden, Dialog und gelebte Solidarität.
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Breites Netzwerk macht Veranstaltung möglich

Dass „Pasta per Tutti“ in dieser Form stattfinden kann, ist dem Engagement zahlreicher Partner und Förderer zu verdanken. Zu den zentralen Mitwirkenden zählen der Tiroler Kochverband, die Tourismusschulen Villa Blanka, die Fachberufsschule für Tourismus in Absam, die Stadt Innsbruck, die Arbeiterkammer Tirol sowie mehrere Institutionen aus Italien.
Wesentliche Unterstützung kommt auch aus der Wirtschaft. Barilla stellt Pasta und Sugo zur Verfügung und prägt damit den kulinarischen Kern des Abends. Die Tiroler Sparkasse, die Wiener Städtische und die Tiroler Versicherung tragen maßgeblich zur Finanzierung bei. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche Unternehmen, Gastronomiebetriebe, Weingüter aus Orvieto sowie viele freiwillige Helferinnen und Helfer.

Viele Hände für ein gemeinsames Ziel

Auch organisatorisch ist das Projekt eine Gemeinschaftsleistung. Die Vorbereitungen erfolgen in der Fachberufsschule Absam, während die Feldküche des Roten Kreuzes die finale Zubereitung übernimmt. Serviert wird das Essen von Schülerinnen und Schülern der Villa Blanka.

„Der Schulgemeinschaft sind soziales Engagement und gutes Miteinander sehr wichtig. Daher ist die Villablanka-Family immer wieder gerne bereit, ihre Gastgeberkompetenzen in den Dienst einer guten Sache zu stellen – so auch dieses Mal für das Benefizmahl im Dom zu Innsbruck“, erklärt Direktorin Sabine Wechselberger.

Begegnung im Dom und auf dem Domplatz

Das Mahl wird bewusst einfach gehalten: Serviert werden Pasta, Wein und Wasser. Zwischen 18 und 22 Uhr nehmen die Gäste zeitlich gestaffelt an einer langen Tafel im Kirchenraum Platz. Musik und spirituelle Impulse begleiten den Abend, unter anderem mit Beiträgen von Lito Fontana sowie Julia und Tobias Moretti.

Auch außerhalb des Doms wird die Begegnung fortgesetzt. Auf dem Domplatz erwartet die Besucherinnen und Besucher ein offenes Rahmenprogramm mit italienischer Musik, Eis, Pizza und Wein, das zum Verweilen und zum Austausch einlädt.

Der Innsbrucker Dom wird am 14. Juni zur Tafel für rund 800 Menschen. „Pasta per Tutti“ setzt ein Zeichen für Gemeinschaft, Solidarität und Begegnung. | Foto: dibk
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Noch Restplätze verfügbar

Für das Franziskus-Mahl sind noch einige Plätze frei. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden zugunsten der Obdachlosenarbeit in Tirol sind jedoch willkommen. Unterstützt werden die Caritas-Sozialarbeit, der Verein für Obdachlose sowie DOWAS. „Pasta per Tutti“ ist Teil der Initiative „Offene Herzen“ und orientiert sich am Projekt „Österreich der runden & eckigen Tische“.

Anmeldung: https://forms.cloud.microsoft/e/L41QRDWitc

Spendenkonto
Kontowortlaut: Bischöfliche Mensa „Franziskus-Mahl“
Verwendungszweck: Obdachlosenarbeit in Tirol
IBAN: AT66 3600 0008 0055 5300

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