Katastrophenschutzübung am Frachtenbahnhof

Die Mitglieder der Hundestaffel am Weg zum Einsatzort. Die Rettungshunde werden in abgestimmter Reihenfolge hintereinander eingesetzt.
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  • Die Mitglieder der Hundestaffel am Weg zum Einsatzort. Die Rettungshunde werden in abgestimmter Reihenfolge hintereinander eingesetzt.
  • Foto: Brigitta Hochfilzer
  • hochgeladen von Tamara Kainz

INNSBRUCK. Bei der Katastrophenschutzübung am 11. November 2017 am Innsbrucker Frachtenbahnhof standen das Johanniter Urban Search and Rescue Team (USAR Light) und die FF Mühlau im Einsatz. Zur USAR-Einheit der Johanniter gehört auch eine Hundestaffel mit speziell für die Trümmer- und Vermisstensuche ausgebildeten Rettungshunden. Weiters standen medizinisches Personal, Sanitäter, diplomiertes Krankenpflegepersonal und zahlreiche Support-Mitarbeiter im Einsatz. Die FFW Mühlau war mit einer speziell für die technische Ortung geschulten Mannschaft vor Ort.
Die Übungsannahme erklärt der Leiter der Johanniter-Hundestaffel, Matthias Salzburger: „In einem einsturzgefährdeten Gebäude müssen fünf Personen lokalisiert, geborgen und anschließend medizinisch versorgt werden.“ Dazu wurden zunächst die Rettungshunde mit ihren Hundeführern ins Gebäude geschickt. Nach und nach wurden vier Personen in schwer zugänglichen Bereichen des Gebäudes von den Rettungshunden durch lautes Bellen angezeigt. Die Hundeführer alarmierten daraufhin die Einsatzleitung und die Rettung der verschütteten Personen wurde eingeleitet. Die Bergung der unterschiedlich schwer verletzten Personen war nur durch eine enge Zusammenarbeit der Johanniter-Sanitäter mit den Einsatzkräften der FFW Mühlau möglich.
Eine Person konnte durch Klopfzeichen auf sich aufmerksam machen und wurde der FFW Mühlau im Kellerbereich genauer lokalisiert und anschließend geborgen.
Dr. Volker Schäfer, Einsatzleiter des Johanniter-Rettungsteams, war mit den Abläufen bei der Erstversorgung und Bergung der verletzten Personen zufrieden. „Solche Übungen tragen auch dazu bei, im Ernstfall Fehler zu vermeiden.“ Im Rahmen der Übung war das zum Beispiel eine Brandschutztüre, die nur von einer Seite zu öffnen war und dem Bergeteam damit den Rückweg versperrte. Über Funkkontakt zu den anderen Einsatzeinheiten konnte das Problem gelöst werden und die Tür wurde von außen wieder geöffnet.
Seitens der FFW Mühlau fungierte Klaus Weingartner als Einsatzleiter.
Gemeinsames Resümee nach der Übung: „Die Abläufe haben gut funktioniert. Ebenso die Zusammenarbeit und der Informationsaustausch zwischen Hundestaffel, Rettungsteams und Feuerwehr.“

Die Mitglieder der Hundestaffel am Weg zum Einsatzort. Die Rettungshunde werden in abgestimmter Reihenfolge hintereinander eingesetzt.
Bei der Schlussbesprechung der Katastrophenschutzübung - Matthias Salzburger, Einsatzleiter und Leiter der Hundestaffel (mit dem weißen Helm in der Hand), Dr. Volker Schäfer (gelbe Einsatzweste), Klaus Weingartner (rechts außen), mit Johanniter-Mitarbeitern und „freiwilliger“ Opfer-Darstellerin.

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