Zirkusleben
"Manege frei" auch in Extremsituation

Bis 16. August kann die Zirkusluft auf dem Gelände der Olympiaworld eingeatmet werden. Alex Kaiser mit seiner Zirkus-Familie freut sich auf ihren Besuch.
  • Bis 16. August kann die Zirkusluft auf dem Gelände der Olympiaworld eingeatmet werden. Alex Kaiser mit seiner Zirkus-Familie freut sich auf ihren Besuch.
  • Foto: Kaiser
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Die Premiere ist vorüber, die Artisten zeigen ihr Können, der Zirkus ist in der Stadt. Für die Zirkusfamilie rund um Alex Kaiser diesmal eine schwierige Situation.

"Manege frei"

Bis 16. August präsentiert der Zirkus Alex Kaiser auf dem Gelände der Olympiaworld Innsbruck sein Programm. Diesmal steht der Auftritt in der Landeshauptstadt unter schweren Vorzeichen: Tierschützer haben mit einer Protestaktion die Ankündigungsplakate zerstört, die Temperaturen erreichen derzeit Höchstgrade und auch die Corona-Diskussion war nicht förderlich. Die Zirkus-Familie hat sich freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Daneben setzt Alex Kaiser auch auf ein umfassendes Sicherheits- und Präventivkonzept. Das Zelt bei der Innsbrucker Olympiaworld fasst eigentlich 1.000 Besucher. Um die Sicherheit zu gewährleisten, lässt der Zirkus aber nur 250 Besucherinnen und Besucher zu den Vorstellungen. Auch zahlreiche Desinfektionsstationen stehen zur Verfügung.

Zirkusluft

Alex Kaiser will gemeinsam mit seinen Zirkuskünstlern die Zirkusluft vermitteln. "Auch unter den jetzigen Bedingungen möchten wir zur Vielfalt und Einzigartigkeit der Zirkuswelt einladen. Dabei achten wir auch schon aus Eigennutz auf die Gesundheit unserer Zirkusfamilie und unserer Besucher", erzählt Alex Kaiser. So zählen beispielsweise Meivin, Jermen, Alicia und Jerom sowohl zum familiären Nachwuchs als auch zu den künftigen Zirkusdarstellern. „Beim Zirkus gibt es Zauberer, aber Covid können wir auch nicht wegzaubern“, so der Zirkusdirektor, der nach den schwierigen Zeiten des Lockdowns gerade jetzt mit viel Freude und Energie ans Werk geht.

Vorführungen

Montag und Donnerstag gibt es die Zirkusluft immer um 17 Uhr zu schnuppern, Freitag und Samstag jeweils um 16 und 19 Uhr und Sonntag um 11 und 16 Uhr. Die letzte Aufführung in Innsbruck gibt es am 16. August um 14 Uhr. Dienstag und Mittwoch gibt es keine Aufführungen.
Das Motto "Faszination des Staunens" steht im Mittelpunkt. "Erleben sie die legendäre Todeskugel (zum ersten Mal in Österreich), Staunen sie über die internationalen Artisten in der Manege und in der Luft. Freuen sie sich auf den letzten grossen rollenden Zoo", lautet die Einladung. "Unser Zelt ist gut temperiert, wir sind vorbereitet und wir freuen uns, die Welt des Zirkus auch in Innsbruck zeigen zu können", freut sich Alex Kaiser auf das nächste "Manege frei".

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