Patscherkofel: 350.000 Euro und alles ist vergessen

Die Terrasse soll komplett neu gestaltet werden und Bergstation und Schutzhaus bekommen eienen gemeinsamen Vorplatz.
  • Die Terrasse soll komplett neu gestaltet werden und Bergstation und Schutzhaus bekommen eienen gemeinsamen Vorplatz.
  • Foto: ZOOM.TIROL
  • hochgeladen von Stephan Gstraunthaler

Nach mehreren Verhandlungsrunden haben sich die Patscherkofelbahn, Stadt und Alpenverein (Sektion Touristenklub Innsbruck (TKI)) geeinigt. Die getroffene Kooperationsvereinbarung sieht eine umfassende Neugestaltung der Terrasse des Schutzhauses sowie Planungen für eine gemeinsame Vorplatzgestaltung vor. Die Patscherkofelbahn und der ÖAV werden das Projekt in enger Abstimmung umsetzen. Darüber hinaus wird die Frage der Gastronomie mit einem Pauschalbetrag bereinigt. Das finanzielle Gesamtvolumen, das von der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH gestellt wird, beläuft sich gesamt auf 350.000 Euro.

Oppitz: "Alle an einem Strang"

„Die Einigung ist ein wichtiger Schritt. Die konstruktive Arbeit der vergangenen Monate hat sich bezahlt gemacht. Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten bedanken. Wir blicken nun gemeinsam in eine spannende und vielversprechende Zukunft. Alle Projektpartner ziehen an einem Strang“, stellt Bgm. Christine Oppitz-Plörer klar.

Ermacora: "Hart um Einigung gekämpft"

ÖAV-Präsident Andreas Ermacora erklärt: „Wir haben hart gekämpft, nicht alles erreicht, sind aber im Sinne eines gemeinsamen Neustarts am Berg über die erzielte Einigung sehr froh.“ TKI-Vorstand Reinhard Holy fügt hinzu: „Für unsere kleine Sektion war die Hilfe des Gesamtvereins sehr wichtig. Die genommene Aussicht in die südliche Bergwelt wird nun durch die Ermöglichung einer Erweiterung der Terrasse des Schutzhauses und den dadurch geschaffenen den Blick auf die nordwestliche Bergwelt kompensiert.“

Baltes: "Gute Basis"

„Es war für alle Beteiligten sicher nicht einfach, umso erfreulicher ist es, dass nun eine Einigung möglich ist. Das wird für unsere Zusammenarbeit am Patscherkofel eine gute Basis für die nächsten Jahre sein. Ich bin erleichtert, dass es vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung der vergangenen Monate doch noch zu diese Übereinkunft kommt“, fasst Martin Baltes, Geschäftsführer der Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH zusammen. „Insbesondere mit der Lösung zur Gastronomie und den damit verbundenen beidseitigen Risiken aus langwierigen Gerichtsverfahren und Kosten gibt es nunmehr Rechtssicherheit und es steht der Errichtung der Bauwerke und der Gastronomie nichts mehr im Wege“, schließt Thomas Scheiber, ebenfalls Geschäftsführer der Patscherkofel Infrastruktur GmbH ab.

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