Innsbrucker Polizei (Update)
Schussgeräusche führten zu Großeinsatz in Mariahilf-St. Nikolaus
- Mehrere Anrufe wegen mutmaßlicher Schussgeräusche und klirrender Scheiben lösten in der Nacht einen größeren Polizeieinsatz im Stadtteil Mariahilf-St. Nikolaus aus. (Symbolfoto)
- Foto: Ronja Reidinger/MeinBezirk
- hochgeladen von Ronja Reidinger
Wie MeinBezirk von der Innsbrucker Polizei erfuhr, gingen in der vergangenen Nacht mehrere Anrufe bei den Einsatzkräften ein. Anwohner meldeten Schussgeräusche sowie das Klirren von Scheiben. Daraufhin rückte ein größeres Aufgebot der Innsbrucker Polizei in den Stadtteil Mariahilf-St. Nikolaus aus.
INNSBRUCK. Nach Angaben der Polizei dürfte den Ereignissen ein Einbruchsversuch vorausgegangen sein. In welchem Zusammenhang dabei eine Schreckschusspistole abgefeuert wurde, ist unklar. Auch die genauen Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Schnelles Einschreiten der Polizei
Am Ende blieb der Großeinsatz offenbar ohne größere Folgen. Möglicherweise konnte durch das schnelle Einschreiten der Polizei der mutmaßliche Einbruchsversuch verhindert werden. Die Schussgeräusche hatten jedenfalls für einen erheblichen Polizeieinsatz und Aufregung im Stadtteil gesorgt.
Update der Polizei (14.45 Uhr)
Am 14. August 2026 gegen 04:40 Uhr versuchten vier männliche Personen, durch Einschlagen einer Fensterscheibe in eine Wohnung in der Kirschentalgasse in Innsbruck einzudringen. Anschließend gab eine Person mit einer Schreckschusswaffe einen Schuss auf die Scheibe ab. Nach deren Zerstörung kam es laut Zeugenaussagen zu einem Handgemenge, woraufhin die Täter flüchteten. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Eine Durchsuchung durch das EKO Cobra verlief negativ. An der Fahndung waren mehrere Polizeistreifen, darunter das EKO Cobra, die SIG und die Polizeidiensthundeinspektion, beteiligt. Weitere Ermittlungen laufen.
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