Blumen und Kräuter
Welche Blumen sind im Trend?

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Alles neu macht der Mai, so auch auf den Balkonen und Gärten. Kräuter und Blumen zieren diese wieder – aber was genau blüht denn da?

Bei den Tiroler und Tirolerinnen sind dieses Jahr wieder „alte“, traditionelle Blumen im Trend, wie zum Beispiel Nelken. Abgesehen von dem ästhetischen Genuss, liegt den Tiroler und Tirolerinnen aber auch die geschmackliche Seite der Pflanze sehr am Herzen – beziehungsweise im Mund. Denn Ruth von der Gärtnerei Jägerbauer gibt Auskunft darüber, was vor allem für Gärten und Balkone gekauft wird, und das sind neben den traditionellen Blumen auch Kräuter, Obstbäume oder Gemüse. Von Basilikum über Tomaten bis hin zu Zitruspflanzen: Alles was verspeist werden kann findet seinen Platz auf den heimischen Balkon. Die Topseller sind Zwergobst und Kräuter. „Die Leute sind aber sehr ungeduldig“, schmunzelt eine Mitarbeiterin, „obwohl noch Schnee auf den Bergen liegt wollen die meisten am liebsten alles noch im März anpflanzen“. Wahre Frühjahrsblumen sind Gänseblümchen, Vergiss-mein-Nicht oder Stiefmütterchen, zumindest im Tiroler Frühling. Was auch recht robust ist und gut schmeckt sind Beeren aller Art, zum Beispiel Himbeeren. Generell gilt aber: Wer sich wirklich sicher sein will, dass nicht noch einmal ein Kälteeinbruch kommt, wartet bis nach den Eisheiligen Mitte Mai. So leicht sind die alten Bauernregeln aber auch nicht mehr zu befolgen, der Winter hat sich durch die Klimaveränderung spürbar verschoben.

Sehnsucht nach Mediterranen

Viele Innsbrucker und Innsbruckerinnen sehnen sich aber nach mediterranen Pflanzen und Früchte des Südens, wie Wassermelone, Zuckermelone oder Zitrusfrüchte. Durch die immer wärmer werdenden Sommer ist es auch durchaus möglich, diese Pflanzen im Garten oder am Balkon zu ziehen.


Bienchen und Blümchen

Durch den aktuellen Trend mehr bienenfreundliche Pflanzen im Garten oder am Balkon zu haben, um dem Bienensterben und der damit verbundenen Umweltkrise entgegen zu wirken, greifen auch viele zu Pflanzen mit einfach-blühende gefüllte Blüten, wie zum Beispiel Mohn. Empfohlen werden auch tierische Gegenspieler einzusetzen, also so genannte Nützlinge (im Gegensatz zu Schädlingen) anstatt Pestizide.

Einen Artikel zum Insektensterben finden Sie hier.

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