Covid-19
Wohnheim Saggen wird im Notbetrieb geführt

Aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus wird das Wohnheim Saggen im Notbetrieb geführt. Die telefonische Erreichbarkeit ist weiterhin gegeben.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Seit Anfang der Woche entwickelte sich im Wohn- und Pflegeheim Saggen ein Cluster von Covid 19-Fällen: In der Einrichtung der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) in der 156 Heimplätze zur Verfügung stehen und 139 Mitarbeiter tätig sind, wurden bis heute Früh insgesamt 38 positive Fälle bekannt. Stadt bietet unter www.innsbruck.gv.at/covid eine Covid-19 Quick Info mit aktuellen Zahlen.

Tests

Betroffen sind nach derzeitigem Stand 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Pflegefach- und Reinigungskräfte bzw. Küchenpersonal). Bei Aufkommen der ersten Verdachtsmomente wurden lückenlose Tests unter den Bewohnern und dem Pflegepersonal angeordnet und durchgeführt – auf einzelne Ergebnisse wird noch gewartet. Aktuell lässt sich sagen, dass es derzeit noch zu keinen dramatischen Krankheitsverläufen gekommen ist. Eine Person wurde prophylaktisch aufgrund eine Lungenvorerkrankung in die Klinik Innsbruck gebracht. Die anderen positiv Gestesteten sind symptomfrei bzw. weisen leichte Symptome auf.

Notbetrieb

Aufgrund der aktuell geltenden Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus wird das Wohnheim Saggen im Notbetrieb geführt. Die telefonische Erreichbarkeit ist weiterhin gegeben.

Aktuelle Maßnahmen im Detail
„Die Einrichtungsleitung ist im Kontakt mit dem Gesundheitsamt. Von diesem wurde ein allgemeines Besuchsverbot angeordnet. Das Heimcafe wurde ebenfalls geschlossen. Sämtliche Mitarbeiter arbeiten aus Schutzgründen bereits durchgehend mit Masken der Klassifizierung FFP2“, teilt der ISD-Geschäftsführer Hubert Innerebner mit und weiter: „Die positiv getesteten Heimbewohner befinden sich in Einzelisolierung in ihren Zimmern. Diese werden ausschließlich von Pflegemitarbeitern und medizinischem Personal in Schutzkleidung betreten. Alle anderen Heimbewohner wurden angehalten, sich möglichst in ihren Zimmern aufzuhalten. „Unser Ziel muss es sein, den Schutz und die Versorgung der Risikogruppen zu garantieren. Wir setzen alles daran, die ISD-Geschäftsführung, die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal hier bestmöglich zu unterstützen, um der aktuell schwierigen Situation Herr zu werden“, betonen Bürgermeister Georg Willi und der ressortzuständige Vizebürgermeister Johannes Anzengruber.

Prävention

Seit dem Frühjahr hat man sich in den ISD-Wohn und Pflegeeinrichtungen, in denen derzeit rund 1.000 Innsbruckerinnen und Innsbrucker betreut werden, bestmöglich auf das Eintreten einer derartigen Situation vorbereitet. Aktuell gelten für die BesucherInnen (Angehörige, Ehrenamtliche, etc.) aller ISD-Einrichtungen gelten umfassende allgemeine Hygienemaßnahmen wie etwa z. B. das ständige Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die regelmäßige Händedesinfektion und natürlich auch die Wahrung des Mindestabstandes. Dasselbe gilt für externe Dienstleister (wie externe Physiotherapeuten, etc.). Besuche finden grundsätzlich nur im Bewohnerzimmer bzw. Freien statt, diese werden registriert und an Screening-Checkpunkten werden Krankheitssymptome abgefragt (Fieber messen). Generell ist der Zutritt zu den Einrichtung nur gesunden und symptomfreien Personen gestattet. Die allgemeinen Hygieneregeln wie das ständige Tragen von Masken gelten selbstverständlich auch für die MitarbeiterInnen, die zusätzlich regelmäßig über die speziellen Hygienemaßnahmen sowie das Verhalten bei Krankheitssymptomen instruiert werden.

Covid-19 Quick Info

Um sich ein Bild zur aktuellen Lage der Covid-19-Situation in Innsbruck machen zu können, erstellte das städtische Referat Geographisches Informationssystem (GIS) eine Webseite. Unter www.innsbruck.gv.at/covid werden aktuelle Zahlen wie etwa die Anzahl an derzeit Erkrankten und Genesenen oder auch die Infektionskurve übersichtlich auf einer Seite dargestellt. „Mit der städtischen ,Quick-Info' kann man sich mit nur einem Klick – egal ob mit Laptop oder Smartphone – eine Übersicht über die derzeitige Lage in der Stadt Innsbruck verschaffen. Nachdem oft unterschiedliche und vor allem falsche Zahlen kursieren, gibt es hier gesicherte Infos, auf die sich die Leute verlassen können. Mit dieser Webseite wollen wir auch für mehr Transparenz hinsichtlich der Entscheidungen, die im Rahmen von Covid-19 gefällt werden, sorgen – zum bestmöglichen Schutz der Innsbrucker Bevölkerung“, betont Bürgermeister Georg Willi. „Bei den Zahlen handelt es sich um Auszüge für das Innsbrucker Stadtgebiet, die wir von der zentral vom Land Tirol geführten Datenbank erhalten. Die Webseite wird täglich aktualisiert. Dadurch bleiben die Informationen repräsentativ“, erklärt DI Eckehard Ranninger, Referatsleiter der GIS.

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