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DUBIOSE ZUKUNFT FÜR DAS VOLKSHAUS! - Die Umstrukturierung des Campagnereiter-Areals wirft Fragen auf.

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An der östlichen Seite der Radetzkystraße, zentral mit der Hausnummer 47, steht das Volkshaus Innsbruck. Das augenscheinlich baufällig gewordene Gebäude, umgeben von zahlreichen Sportanlagen, wirkt äußerlich recht unscheinbar und abgenützt. Als Herz der Reichenau bietet es jedoch jede Menge Leistungen für die Bewohner des Stadtteils. Der großzügige Gastronomie-Bereich, der Veranstaltungssaal oder ob der vielen Möglichkeiten die sich für Vereine bieten, das Volkshaus ist ein Ort des Dialogs für die Reichenauer sowie die Innsbrucker Gesellschaft.
Nun heißt es: Zeit zur Veränderung! Pläne zur Umstrukturierung des Campagnereiter-Areals, einschließlich des Volkshauses, sind zur Genüge vorhanden, die SPÖ-Reichenau setzt sich für eine kluge, verantwortungsbewusste und ausgereifte Lösung mit sinnvollem Bürgernutzen ein.

„Durch die Errichtung zahlreicher Wohngebäude in der Reichenau wächst die Bevölkerung stetig an. Aus diesem Grund ist es wichtig auch die Infrastruktur anzupassen. Eines unserer vorrangigsten Ziele ist es daher, diesen Versammlungsort für Alt und Jung bestehen zu lassen und gemeinsam mit den Stadtteilbewohnern zu einem modernen Kommunikationszentrum weiterzuentwickeln“, so etwa gibt sich der Vorstand der SPÖ-Reichenau wegweisend.

Der Verlust des Volkshauses wäre fatal, vorrangig würden dabei viele Reichenauer Vereine ihr Zuhause verlieren - die Kegler oder der IAC um nur zwei zu nennen - zahlreiche weitere verwenden regelmäßig die vorhandenen Meeting-Räume um notwendige Sitzungen abzuhalten. Aber auch die „Pirmin-Stubn“ gilt in der Reichenau schon lange als illustrer und kultiger Treffpunkt für eine große Anzahl an Besuchern. Jenen Menschen, die sich dort zum Kartenspielen, musizieren oder diskutieren treffen und die gastliche Bewirtung auskosten möchten, würde im Falle einer Verlegung, diese zentrale Anlaufstelle in ihrem Stadtteil abspenstig gemacht werden, so könnte von einer volksnahen und menschlichen Politik Innsbrucks gar nicht mehr ausgegangen werden.
Mit den Hauptschulkursen des BFI bietet das Volkshaus auch Platz für Bildung - für dieses Argument hatte die Frau Bürgermeisterin nur ein leises Lächeln über. Der große Veranstaltungssaal beheimatet nicht nur eine Tanzschule, sondern er gewährt auch die Möglichkeit Unterhaltung für die ReichenauerInnen im Stadtteil zu belassen, anstatt jegliche Kultur nach Außerhalb zu verlegen, die regelmäßigen Bälle, Feiern und Kleinveranstaltungen unterlegen die Sinnhaftigkeit.

Man kann also mit einem Blick auf diese Fakten erkennen, dass das Volkshaus Reichenau sinnvoll genutzt und deshalb auch benötigt wird. Mit einem Abwandern des Komplexes in die Peripherie, wie es politisch diskutiert und vorgeschlagen wurde, darf man sich aus diesem Grund nicht zufrieden geben, zu groß wären die infrastrukturellen Konsequenzen und zu kurzfristig würde das Belangen der Menschen gelöst werden.
Die SPÖ will in dieser Frage sicher nichts und niemand ausbremsen, so wie es über die Medien vorgeworfen wurde, der aktuelle Standort ist kein Fixpunkt. Die Alternativen erstrecken sich von einer Annäherung an die Kirche St.Pirmin, bis zu einem Aufrücken nach Norden, in die mittlere Radetzkystraße. Insbesondere die Reichenauer Stadtteilorganisation der SPÖ ist überzeugt davon, dass nur ein zentral bestehender Standort eine Lösung im Sinne der Menschen sei.

Wo: Reichenau, Radetzkystraße 47, 6020 Innsbruck auf Karte anzeigen

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