Investitionen lassen Schuldenstand steigen

Bgm. Christine Oppitz-Plörer und Finanzdirektor Thomas Pühringer
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Vergangene Woche präsentierten Bgm. Christine Oppitz-Plörer und
Finanzdirektor Thomas Pühringer den Rechnungsabschluss für 2016. Demnach stehen Einnahmen von 357,437 Millionen Euro Ausgaben von 357,344 Millionen Euro gegenüber. Damit wurde ein Überschuss von 92.450 Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Jahresergebnis 2015 bedeutet dies einen Zuwachs um 66.912 Euro. Umgerechnet auf jede/n InnsbruckerIn stehen Pro-Kopf-Einnahmen in der Höhe von 2.816,20 Euro Pro-Kopf-Ausgaben von 2.815,50 Euro gegenüber.

Hohe "freie Finanzspitze"

Der Rücklagenstand für das Vorjahr 2016 liegt bei 12,863 Millionen Euro. Die Investitionen im ordentlichen und außerordentlichen Haushalt lagen 2016 bei 99,604 Millionen Euro. Die Freie Finanzspitze, der Ausdruck der Leistungsfähigkeit einer Gemeindewirtschaft und sogenannte kommunale Cash Flow, die zur Finanzierung von Investitionen maßgeblich beiträgt, lag im Vorjahr bei 23,979 Millionen Euro und damit um 4,173 Millionen Euro höher als 2015 (19,806 Millionen Euro). Das Kommunalsteueraufkommen kam 2016 auf 57,413 Millionen Euro und ist um 3,90 Prozent gestiegen.

Schulden steigen an

Der Schuldenstand hat sich im Vergleich zum Jahr 2015 von 31,752 auf 40,051 Millionen Euro erhöht. 28,009 Millionen Euro davon entfallen auf Bankschulden (Stand 2015: 19,405 Millionen Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung der InnsbruckerInnen liegt damit umgerechnet aktuell bei 315,56 Euro. Ein Städtevergleich mit Salzburg und Linz bestätigt, dass Innsbruck in diesem Punkt gut da steht: 2015 lag die Pro-Kopf-Verschuldung in der Tiroler Landeshauptstadt bei 255,27 Euro, in Salzburg bei 864,97 Euro und in Linz bei 4.121,67 Euro.

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