Wohnpaket
Lob und Kritik für neues Wohnpaket des Landes

Für das Wohnpaket des Landes gibt es Lob und Kritik. Die Arbeiterkammer und die SPÖ Tirol sind überzeugt, Kritik lässt die Liste Fritz verlauten.
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TIROL. Mit dem Tiroler Wohnpaket versucht das Land das leistbare Wohnen in Tirol, wieder ins Mögliche zu rücken. Zufrieden aber noch verbesserungswürdig beurteilt die neue SPÖ Tirol den Vorgang. Die Arbeiterkammer Tirol begrüßt das neue Tiroler Wohnpaket. Kritik kommt aus den Reihen der Liste Fritz. 

Positive Wandlung jedoch noch nicht am Ziel

Schritt für Schritt setzt das Land unter anderem gestellte Forderungen der SPÖ in Sachen leistbares Wohnen um. Sehr erfreulich auch für Georg Dornauer, gf. Vorsitzender der neuen SPÖ TIrol sowie Klubobfrau Elisabeth Blanik. Trotz der positiven Schritte betont man: "Angekommen sind wir aber noch nicht.“ Jetzt gilt es, zu sehen, wie sich die Maßnahmen entwickeln. 

Besonders in der höheren Wohnbauförderung für kleinere Wohnanlagen in peripheren Gemeinden sieht Blanik die "Voraussetzung zur Stärkung des ländlichen Raumes". 

Tiroler Wohnpaket wird von Arbeiterkammer begrüßt

Von der Weichenstellung des Landes ist auch die Arbeiterkammer Tirol, mit voran AK Präsident Erwin Zangerl, überzeugt. 
Vor allem die beschlossene Senkung der Wohnkosten in Tirol stößt auf Wohlwollen: "Das ist eine überfällige Initiative im Interesse der Arbeitnehmer-Familien und der jungen Menschen in unserem Land.“

Umgesetzt wurde unter anderem die "Zweckbindung des Wohnbauförderungsbeitrages, die Forcierung des sozialen Wohnbaus (inklusive der Einführung entsprechender Vorbehaltsflächen) und die Wiedereinführung der Widmungskategorie für den ausschließlich objektgeförderten Wohnbau." Positiv im Wohnpaket bewertet die Arbeiterkammer auch die "bessere Ausgestaltung der Vertragsraumordnung" und die Einführung der "Zweitwohnsitzabgabe als Gemeindeabgabe". Die Umsetzung der Verbesserung der Mietzins- und Annuitätenbeihilfe und die kritische Durchsicht der OIB-Richtlinien 2019 im Hinblick auf "leistbares Wohnen" tragen auch zur großen Zufriedenheit der Arbeiterkammer bei. 

Kritik aus den Reihen der Liste Fritz 

Es wäre ein inhaltsloses und unausgegorenes Ankündigungspaket, so die Liste Fritz zum Wohnpaket der Landesregierung. Für viele Tiroler würde sich durch diese "Schmalspur-Reform" nichts ändern, so Liste Fritz-Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider und Landtagsabgeordneter Markus Sint in einer ersten Stellungnahme zum Wohnpaket. 

Das Argument der Liste Fritz: Zuerst muss noch vieles geprüft werden, die Gemeinden überzeugt, der Bund befragt und mit AirBnB geredet werden. Es wäre sehr wenig Konkretes bei diesem Wohnpaket dabei und dies würde nicht den Kern des teueren Wohnens betreffen. 

Die Maßnahme der Freizeitwohnsitzabgabe macht in den Augen der Liste Fritz wenig Sinn, dadurch würde auch kein Quadratmeter Wohnraum günstiger. Auch die Maßnahme von den Gemeinden einen Mindestanteil für geförderten Wohnbau auf Vorbehaltsflächen für geförderten Wohnbau zu verlangen sei "absurd und nutzlos", wenn Gemeinden solche Vorbehaltsflächen gar nicht aufweisen. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
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