Fachkräftemonitor wird weiterentwickelt

Der Fachkräftemonitor aus Tirol hat ein Update bekommen
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  • hochgeladen von Sabine Knienieder

TIROL. Mitte 2016 startete in Tirol der Fachkräftemonitor (FKM). Unterstützt wird das Projekt von Land Tirol, Arbeitsmarktservice (AMS) und Wirtschaftskammer (WKT). Umgesetzt wird der Fachkräftemonitor vom WifOR Wirtschaftsforschungsinstitut umgesetzt. Der Fachkräftemonitor ist kostenlos nutzbar.

Fachkräftemonitor

Der Fachkräftemonitor ist Teil der Fachkräfteoffensive des Landes Tirol. Mit ihm soll einem möglichen Fachkräftemangel rechtzeitig vorgebeugt werden. Der Fachkräftemonitor macht es möglich, regionale Entwicklungen zu erkennen und rechtzeitig darauf zu reagieren. Bisher konnten mit dem Tool die aktuellen Daten und Prognosen sowie Angebot und Nachfrage abgerufen werden. Ein weiterer Vorteil ist die Kategorisierung nach Qualifikation und den Tätigkeitsfeldern. Nun wurde der der FKM weiterentwickelt und angepasst.

Der FKM wird verbessert

Mit zahlreichen Verbesserungen und Weiterentwicklungen ergeben sich neue Möglichkeiten mit dem FKM. Nunmehr können auch soziodemografische Daten abgefragt werden, beispielsweise das Durchschnittsalter der Beschäftigten oder die Frauenquote in bestimmten Tätigkeitsfeldern. Gleichzeitig können diese Abfragen auf Region und Branche eingeschränkt werden. Weiters wurde der Fachkräftemonitor für die mobile online-Anwendung angepasst. Die Daten können auch in höherer Qualität als Grafik heruntergeladen werden. Auch der Download im Excel-Format ist möglich.

Zahlen aus dem Fachkräftemonitor

  • Aktuell liegt das Angebot an Fachkräften bei 298.000 Personen. Bis 2030 wird es auf 280.000 Facharbeiter sinken.
  • Das Durchschnittsalter der Facharbeiter liegt derzeit bei rund 39 Jahren, bis 2030 wird sich das Alter auf 43 erhöhen.
  • Bis 2030 wird es einen Engpass in verschiedenen Bereichen geben. Beispielsweise werden im Bereich der "Sonstigen Dienstleistungen" rund 12.300 Fachkräfte fehlen.
  • Der Fachkräftemangel wird alle Regionen in Tirol betreffen, am stärksten betroffen werden Innsbruck und Osttirol sein.

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