21.10.2016, 08:08 Uhr

Die Polizei informiert: Missachtung des roten Ampelsignals ist kein Kavaliersdelikt

Immer wieder wird in Tirol das rote Ampelsignal missachtet - die Polizei Tirol will für mehr Aufmerksamkeit sensibiliseren. (Foto: Pixabay / bykst)

Das Rotlicht der Verkehrsampeln wird immer wieder missachtet. Im Sinne der Verkehrssicherheit will die Tiroler Polizei die Bevölkerung hier für mehr Achtsamkeit sensibilisieren.

TIROL. Um die Sicherheit auf Tirols Straßen zu gewährleisten, sind viele Straßen und Kreuzungen durch Ampeln geregelt. Von Bedeutung ist daher, dass sich die Verkehrsteilnehmer auch an die Grundregeln der Straßenverkehrsordnung (StVO) halten.

Vorrangverletzungen und Unachtsamkeit

Immer wieder kommt es - aktuell vermehrt in Innsbruck - dazu, dass Verkehrsteilnehmer das Rotlicht bei Verkehrsampeln missachten. Dies betrifft, sowohl Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger. Vorrangverletzungen, wie das Missachten der Ampelregelung und Unachtsamkeit, gehören zu den Hauptunfallursachen. Sich an diese Grundregeln zu halten, erhöht daher auch die Verkehrssicherheit.

Strafrahmen bei Missachtung des gelben oder roten Signals

  • Die Missachtung des gelben oder roten Signals: Dies stellt eine Verwaltungsübertretung dar. Der Strafrahmen beträgt bis zu 726,00 Euro
  • Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern bei der Missachtung des roten/gelben Signals: Zu den Gefährdungen zählen beispielsweise Bremsen oder Ausweichen. In diesem Fall kommt es zu einer Vormerkung im Führerscheinregister (Vormerkdelikt). Der Strafrahmen beträgt bis zu 2.180,00 Euro.
  • Verkehrsunfall mit Verletzten im Zuge des Missachtens des Ampelsignals: Hier kommt es zu einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft.

Verstärkte Überwachung von Ampelkreuzungen in Innsbruck

In den nächsten Tagen wird die Tiroler Polizei verstärkt die Ampelkreuzungen in Innsbruck überwachen. Im Zuge des Verkehrsstreifendienstes werden speziell jene Ampeln überwacht, die keine automatischen Anlagen besitzen. Bei diesen Schwerpunktkontrollen wird auf alle Verkehrsteilnehmer - Autofahrer, Lenker von einspurigen Fahrzeugen und Fußgänger - geachtet.

In Innsbruck gibt es zahlreiche Ampelanlagen, die mit automatischen Überwachungsanlagen ausgerüstet sind. Dort wird zwar in der Regel eher auf das Rotlicht geachtet, aber dennoch kam es hier 2015 zu 2.200 Anzeigen.
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