12.05.2017, 09:42 Uhr

Modellregion West - kombinierbare Öffi-Tickets

Mit Bus, Bahn und Straßenbahn in ganz Tirol und Vorarlberg unterwegs für Spitzenpreise: Ingrid Felipe und Johannes Rauch präsentieren die Erfolge ihrer engen Zusammenarbeit. (Foto: Land Tirol/Aigner)

Ab ersten Juni werden die Öffis in Tirol und Vorarlberg für StammkundInnen günstiger - in der Modellregion West können Tickets miteinander verbunden werden.

TIROL. Ab 1. Juni 2017 sind einige Öffi-Tickets zwischen Tirol und Vorarlberg kombinierbar.

Kombinierbare Tickets zwischen Tirol und Vorarlberg

Die beiden MobilitätslandesrätInnen Ingrid Felipe (Tirol) und Johannes Rauch (Vorarlberg) schufen die Möglichkeit, verschiedene Tickets zwischen Tirol und Vorarlberg zu verbinden. Dadurch wird die Nutzung der Öffis ab ersten Juni noch attraktiver und die Tickets günstiger: Somit kosten reguläre Jahrestickets 855 Euro, die Tickets für SeniorInnen 506 bzw. 381 Euro. Ab ersten Seütember kommen noch die vergünstigten Studententickets dazu. Dadurch können StudentInnen unter 26 alle Öffentlichen Verkehrsmittel in Vorarlberg und Tirol um 522 Euro im Jahr nützen.

Bestes Angebot für StudentInnen

„Wir haben in Tirol und Vorarlberg das beste Angebot für Studierende von ganz Österreich“, sind Ingrid Felipe und Johannes Rauch überzeugt.
In Tirol gibt es ab 1. September das Semesterticket für StudentInnen um 180 Euro im Semester (360 im Jahr). Das Vorarlberger Jugendticket kostet im Jahr 192 Euro. Kaufen StudentInnen nun das kombinierte Ticket, zahlen sie 522 Euro im Jahr für alle Strecken und durchgehend 522 Euro.

Bekämpfung des Klimawandels

Die Landesregierungen in Tirol und Vorarlberg sehen es als ihre Aufgabe, die Lebenserhaltungskosten zu senken und den Klimawandel zu bekämpfen. „Die zentrale politische Frage in Tirol, in Vorarlberg und auch darüber hinaus ist die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Und da gibt’s beim Verkehr als Hauptverursacher von Treibhausgasen dringenden Handlungsbedarf“, so Ingrid Felipe. Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist der Schlüssel für weniger CO2-Ausstoss. Die Frage des Klimawandels dürfe nicht länger ausgeblendet werden, so Johannes Rauch.

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