21.11.2017, 14:33 Uhr

Radfahrer im Fokus

Tirols Radwegenetz soll in den kommenden zwei Jahren erweitert werden. (Foto: pixabay / Anranias - Symbolbild)

Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer, Ausbau des Radnetzes und ein neues Kartensystem für Radfahrer - das erwartet Tirols Radfahrer in den kommenden zwei Jahren.

TIROL. Für die kommenden zwei Jahre ist eine Verkehrssicherheitskampagne für RadfahrerInnen geplant.

Mehr Sicherheit für RadfahrerInnen

Die Unfallstatistik zeigt, dass RadfahrerInnen häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind. Im ersten Halbjahr 2017 stieg die Zahl der Unfälle mit Radfahrbeteiligung von 364 auf 486 Unfälle. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Unfälle mit E-Bikes. Ein weiterer Schwerpunkt soll auch am wachsenden Radrennsport liegen. Mit der Kampagne soll in erster Linie das gemeinsame Verständnis und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmenden gefördert werden.

Ausbau des Radnetzes

In den kommenden Jahren soll auch das Radnetz in Tirol ausgebaut werden. Sechs Millionen Euro hat das Land Tirol bereits in den Ausbau des Radwegenetzes investiert. Weitere 50 Kilometer werden um 15 Millionen Euro auf den neuesten Stand gebracht.

Neues Radrouting-Modul

Tiris Maps (Tirol Rauminformationssystem) soll mit der Verkehrsauskunft Österreich verbunden werden und dadurch für den Radverkehr adaptiert werden. Mit dem Radrouting-Modul sollen Radfahrer benutzerorientierte Strecken inklusive dazugehörigen Informationen wie Beschilderungen abfragen können. Die Einmalkosten für das Routingportal betragen 23.000 Euro. Im Rahmen des Tiroler Mobilitätsprogrammes werden die jährlich laufenden Kosten in Höhe von 22.000 Euro für Betreuung und Wartung gefördert.

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