21.12.2017, 09:45 Uhr

Dialog und Respekt zwischen Tirols Religionsgemeinschaften

Günther Platter, Christine Baur und die VertreterInnen der Tiroler Religionsgemeinschaften (Foto: Land Tirol/Berger)

In Tirol stehen sich die Religionsgemeinschaften positiv gegenüber - im Zentrum stehen der Austausch, der Dialog und der gegenseitige Respekt.

TIROL. Landeshauptmann Günther Platter und Landesrätin Christine Baur trafen im Innsbrucker Landhaus mit den VertreterInnen der Religionsgemeinschaften zusammen. Zentrales Anliegen waren gegenseitiger Respekt und Dialog zwischen Religionen als Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.

Dialog und gegenseitiger Respekt

In Tirol ist der Dialog und der gegenseitige Respekt zwischen den Religionsgemeinschaften ein wichtiger Faktor. Aus diesem Grund treffen die RepräsentantInnen der Religionsgemeinschaften in Tirol regelmäßig zusammen. Hier soll einerseits ein Gedankenaustausch statt finden. Andererseits sollen aber etwaige Spannungen schon im Vorfeld abgefangen werden. „Gegenseitiger Respekt und der Dialog zwischen den Religionen sind die wichtigsten Grundlagen für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft.“, so Landeshauptmann Günther Platter.

Eine Kultur lebt von Vielfalt

Gerade die heutige Zeit ist eine Zeit der Veränderungen und Entwicklungen. Gerade jetzt sei ein Dialog besonders wichtig, so Günther Platter. Auch wenn eine Kultur von der Vielfalt lebe, müssen universelle Werte wie Menschenrechte und Grundfreiheiten über allem stehen, so Christine Baur: "Um Mitmenschen in ihrer kulturellen und religiösen Vielfalt zu schätzen und anzuerkennen brauche es in erster Linie den intensiven Dialog.“ Gerade deswegen dankt Landeshauptmann Günther Platter den VertreterInnen der Religionsgemeinschaften für die Bereitschaft zum Dialog.

Dank für Engagement für geflüchtete Menschen

In diesem Zusammenhang dankten Günther Platter und Christine Baur den ReligionsvertreterInnen für ihre "Unterstützung bei der Friedenssicherung in Tirol sowie ihr Engagement für geflüchtete Menschen". Dies sei ein Beweis dafür, dass dass Werte wie Toleranz und Mitgefühl in unserer Gesellschaft verankert seien.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.