13.10.2014, 09:13 Uhr

„Ohne Geld koa Musig!“

Junge Generation fordert mehr Geld für Jugendliche.

Im Zuge der Herbstkampagne „Ohne Geld koa Musig“ veranstaltete die Junge Generation (JG) Tirol am Freitag und Samstag Flashmobs für höhere Lehrlingsentschädigungen und Einstiegsgehälter. „Der Übergang ins Erwachsenenleben ist für Jugendliche keineswegs einfach. Neben ganz trivialen Sorgen, wie wer kocht und aufräumt, wenn das Hotel Mama für immer seine Pforten schließt, ist speziell die Finanzsituation für junge Menschen oft äußerst belastend“, so der Vorsitzende Mag. Marc Deiser. „Da es aber gerade in diesen Lebensjahren eine eigene Existenz aufzubauen gilt, fordern wir in aller Dringlichkeit: Höhere Lehrlingsentschädigungen und Einstiegseinkommen für junge Menschen!“

Während gerade die zweite Verhandlungsrunde der „Metaller“- Kollektivvertragsverhandlungen ergebnislos zu Ende gingen, kampagnisiert die vor einem Jahr neu gegründete Junge Generation Tirol diesen Herbst rund ums Thema Einkommen. „Haus bauen? Familie gründen? Studieren? Ohne Geld koa Musig.“, so die Kampagnenleiter Raphael Krabichler und Robert Palaver.
Die Junge Generation bestärkt die Regierung in Richtung Steuerreform darin, den eingeschlagenen Kurs beizubehalten und auf Entlastung zu setzen. „Im Zuge der Steuerreform ist für uns ganz wichtig, dass real finanzielle Verbesserungen für Lehrlinge und junge ArbeitnehmerInnen erzielt werden. Dazu gehört sowohl die Forderung nach gesetzlicher Übernahme der Internatskosten für alle Lehrlinge nach Vorbild des Metaller-KV´, sowie eine erhöhte Negativsteuer für Lehrlinge im Zuge der ArbeitnehmerInnenveranlagung. So oder so, den Jungen muss mehr in der Geldtasche bleiben!“, fordert Krabichler.

Freitag und Samstag fanden dazu in Landeck, Reutte, Imst, Innsbruck, Wörgl und Lienz Flashmobs statt. „Rund ein Jahr nach Neugründung der Jungen Generation Tirol ist es besonders erfreulich, dass wir heute und morgen in 6 Tiroler Bezirken unsere Forderungen auf die Straße tragen.“, so der Bezirksvorsitzende Manuel Unterkircher der Jungen Generation - Innsbruck. „Gerade für die Lohn- und Gehaltsentwicklung kämpfen unsere GewerkschaftskollegInnen tagtäglich - In Betrieben, auf der Straße, im Verhandlungssaal. Unsere Unterstützung soll damit auch die Gewerkschaften bei den diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen bestärken, gute Ergebnisse für junge Menschen zu erzielen.“, schließt Manuel Unterkircher.
0
Weitere Beiträge zu den Themen
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.