03.10.2017, 12:49 Uhr

Paralympics für 2026 in Tirol hat viele Befürworter

V.l.: Helmut Kritzinger, Landesobmann Tiroler Seniorenbund, Andreas Altmann, MCI Management Center Innsbruck, Eva-Maria Jöchl, Nachwuchsathletin, Michael Knaus, ÖSV Sportlicher Leiter Sparte Behindertenskilauf und Obmann des ÖZIV Tirol und Claudia Lösch. (Foto: its/olympia2026)

Mit der Bewerbung für die Olympischen Spiele 2026 in Innsbruck/Tirol, bewirbt sich das Land damit auch gleichzeitig für die Austragung der Paralympischen Spiele. Nun meldeten sich viele Befürworter und erläuterten den, ihrer Ansicht nach großen Mehrwert des Events für Innsbruck.

TIROL. Schon 1964 und 1976 konnte Innsbruck Gastgeber für die Olympischen Spiele sein und auch bei den Paralympischen Spielen konnte Innsbruck viele Sportler schon zwei Mal begeistern, das war 1984 und 1988. Seit 2001 finden die Paralympics nun immer rund zwei Wochen nach den Olympischen Spielen statt.
So könnten mit den Olympischen Spielen 2026 in Innsbruck/Tirol, auch die Paralympics wieder in Tirol zu Gast sein. 
Die Spiele sind eine Chance auf die Sensibilisierung der Gesellschaft und eine Inklusion von Menschen mit besonderen Bedürfnissen. 

Die möglichen Wettkampfstätten für die Paralympischen Wettbewerbe wären:
Tivoli Stadion Tirol (Eröffnungs- und Schlussfeier; Bestand), Olympiahalle (Sledge-Eishockey; Bestand), Tiroler Wasserkraft Arena (Rollstuhlcurling; Bestand), Snow Park Kühtai (Para-Snowboard; temporär); St. Anton am Arlberg (Ski Alpin – alle Disziplinen; Bestand), Biathlonzentrum Hochfilzen (Biathlon; Bestand), Nordic Arena Seefeld (Ski Nordisch; Bestand) und der Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls (Bobsport; Bestand).

Eindeutig positiv und als Mehrwert für die Gesellschaft, sehen die Befürworter die möglichen Paralympics in Innsbruck. Als Vorbild dient London, dort waren 2012 die Paralympischen Spiele ein Event voller Emotionen und Begeisterung.

"Für die olympische sowie für die paralytische Bewegung in Österreich wäre es v on unglaublichen Wert, die Spiele im eigenen Land veranstalten zu können", erläutert die Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees, Maria Rauch-Kallat. Zudem erhofft sie sich eine vermehrte Akzeptanz des Behinderten-Spitzensports in der Gesellschaft. 

Auch Michael Knaus, Sportlicher Leiter der Sparte Behindertenskilauf beim ÖSV und Obmann des ÖZIV in Tirol spricht sich für die Paralympics in Innsbruck aus. für die Skrukturen im Spitzensport, aber auch im Breitensport gebe es nichts besseres als Olympische und Paralytische Spiele im eigenen Land, so Knaus. 

Die Liste der Befürworter ist lang. Unter ihnen auch Helmut Kritzinger, Landesobmann des Tiroler Seniorenbundes, Nachwuchstalente wie Eva-Maria Jöchl und Claudia Lösch, zweifache Goldmedaillengewinnerin bei den Paralympics. Lösch sieht vor allem in der Kompetenz und der Organisatinsfähigkeit der Tiroler einen großen Vorteil für die Wettkämpfe: "Die Tiroler haben die Kompetenz, müssen niemanden einfliegen, sondern sorgen selbst für optimale Wettkampfbedingungen."

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