Ausblick 2019
Das könnte sich 2019 im Straßenverkehr ändern

Das tut sich 2019 auf Österreichs Straßen
  • Das tut sich 2019 auf Österreichs Straßen
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  • hochgeladen von Kathrin Hehn

Im Laufe des nächsten Jahres kann und wird es einige neue Regelungen im Straßenverkehr geben. Was sich ab wann ändert findet ihr hier.

WIEN. KÄRNTEN. Das neue Jahr hält für Verkehrsteilnehmer einige Neuerungen bereit. Was sich bei Autopilot, E-Mobilität und Rechts abbiegen bei Rot tun könnte und wird findet ihr im Beitrag.

Neuerungen der Verkehrsordnung

  • Automatisiertes Fahren
    Nächstes Jahr soll eine Verordnung in Kraft treten die automatisiertes Einparken mit Einparkassistent und freihändiges Fahren auf Schnellstraßen und Autobahnen mit einem "Autopilot" erlaubt. Wann diese Verordnung in Kraft treten soll, steht allerdings noch nicht fest.

  • Rechts abbiegen bei Rot
    In Linz und Wels könnte ab 1. April 2019 Rechts abbiegen bei Rot getestet werden.

  • 140 km/h auf Autobahnen
    Seit einem Jahr wird der 140 Stundenkilometer-Betrieb auf einigen Autobahnen getestet. Nächstes Jahr könnten neue Strecken hinzukommen.

  • Neues Vormerkdelikt
    Im nächsten Jahr wird das Befahren der Rettungsgasse zu einem Vormerkdelikt. Mehr zum Führerschein-Vormerksystem erfahrt ihr unter www.oeamtc.at.

  • Fahrradregeln
    Bisher hatten Fahrradfahrer am Ende des Mehrzweck- oder Radfahrstreifens Nachrang beim Einordnen. Das wird 2019 geändert und für Radfahrer gilt künftig ebenfalls das Reißverschlusssystem.
    Neu für Radfahrer ist auch, dass der Geradeausfahrende Vorrang hat auch wenn er vom Rechtsabbieger gekreuzt wird.

  • Moped- & Führerschein-Prüfung
    Ab 1. April wird die Mopedprüfung wahrscheinlich am Computer stattfinden.
    Wer während der Führerscheinprüfung beim Schummeln erwischt wird, muss neun Monate bis zum nächsten Antritt warten.

  • Digitale Vignette
    Digitale Vignetten die online gekauft werden, sind erst 18 Tage nach Kauf gültig. Wer sich eine digitale (Jahres-)Vignette zulegen möchte die sofort gültig ist, kann diese im neuen Jahr bei allen ÖAMTC-Stützpunkten und Vertriebsstellen der Asfinag erwerben.
    Außerdem wurden die Preise für die Vignette gemäß den gesetzlichen Vorgaben um 2,2 Prozent angehoben. Damit kostet die Jahresvignette für PKW 89,20 Euro.

E-Mobilität 2019

Ab Juli des neuen Jahres müssen alle neu genehmigten E-Fahrzeuge bis 20 km/h Geschwindigkeit ein akustisches Fahrzeugwarnsystem besitzen. Sie müssen also unterschiedliche Geräusche beim Beschleunigen und Bremsen machen. Das Nachrüsten von älteren Modellen ist jedoch nicht vorgesehen.

IG-L Tempolimits
Alle Fahrer die mit Elektroautos oder mit Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie unterwegs sind, dürfen bei IG-L Geschwindigkeitsbeschränkungen wieder Gas geben.
Sie werden, wenn sie entsprechend gekennzeichnet sind, von den Geschwindigkeitsbeschränkungen des Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) ausgenommen. Vorraussetzung dafür ist, dass auf Hinweisschildern ausreichend darauf aufmerksam gemacht wird.

Neue Modelle und mehr Reichweite
Auch auf dem Markt für E-Autos soll sich 2019 einiges tun. Es sollen etliche neue Elektroautos mit einer Reichweite zwischen 300 und 600 Kilometer auf den Markt kommen.

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