Corona-Virus
Wörthersee als bundesweite Pilotregion für Testungen im Tourismus
- Der Wörthersee wird Testregion für Corona-Testungen im Tourismus.
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Geplant sind wöchentliche Corona-Tests bei den Mitarbeitern, die am Gast arbeiten, in bis zu 500 Tourismusunternehmen ab Ende Mai.
KÄRNTEN. "Wir konnten in Gesprächen mit dem Bund erreichen, ein Pilotprojekt in Kärnten zu starten", so Tourismus-Landesrat Sebastian Schuschnig zum Plan, Corona-Testungen im Tourismus durchzuführen. "Die erste Region, in der wir die Mitarbeiter der Beherbergungsbetriebe regelmäßig testen, wird der Wörthersee sein", informiert er.
Flächendeckende Tests ab Juli
Österreichweit wird es fünf Testregionen geben. Schuschnig: "Mit dem Wörthersee sind wir österreichweit unter den Vorreitern und können so wertvolle Erfahrungen sammeln, bevor das Programm im Juli flächendeckend startet."
Geplant sind wöchentliche Tests bei den Mitarbeitern, die am Gast arbeiten, in bis zu 500 Tourismusunternehmen ab Ende Mai. Momentan wird die Anzahl der Mitarbeiter erhoben, dann werden die Betriebe über den Ablauf informiert. Das Regionsmanagement wird sich um die persönliche Kontaktaufnahme kümmern, es soll aber auch eine Video-Konferenz mit den Tourismusunternehmen und den Organisatoren geben.
Kosten trägt Bund
Betriebe, die an der Aktion teilnehmen, werden gekennzeichnet. "Damit wird ersichtlich, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Betrieb regelmäßig getestet werden", erklärt Schuschnig.
Das Tourismusreferat des Landes organisiert den Testbetrieb gemeinsam mit der Bundesregierung, der Wirtschaftskammer und in Koordination mit dem Gesundheitsreferat. Die Kosten trägt der Bund.
Leitfaden wird ausgearbeitet
Schuschnig pocht auch auf eine verbindliche "Containment-Strategie" für den Tourismus. "Die Tourismusunternehmer brauchen eine klare Handlungsanleitung, was im Fall eines positiv getesteten Gastes oder Mitarbeiters zu tun ist. Es ist erfreulich, dass an einer solchen nun durch das Tourismusministerium und die Wirtschaftskammer gearbeitet werde. Dafür haben wir uns intensiv eingesetzt."
Auch im Land gibt es eine diesbezügliche Arbeitsgruppe für Kärnten, die noch diese Woche den Leitfaden präsentieren will.
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