Radweg Steyrtal/R31 Nationalpark Kalkalpenweg
Lückenschluss ist geschafft

Auf der Steyrflussbrücke wurde das Band durchschnitten
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  • hochgeladen von Franz Staudinger

MOLLN (sta). Die Radweglücke R8 Steyrtal-Radweg – R31 Nationalpark Kalkalpenweg ist geschlossen. Das wurde mit einem großen Fest am Stausee Klaus gefeiert.

„Der Wunsch in der Region Pyhrn / Priel nach einem Lückenschluss der beiden Radwege R8 Steyrtalradweg und R31 Nationalpark Kalkalpenweg besteht seit etwa 20 Jahren. Mit der offiziellen Eröffnung des rund 14,5 Kilometer langen Radwegs entsteht eine tolle Aufwertung der Radwegeinfrastruktur in der Region“, so Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner von der FPÖ.

Lückenschluss ist Glücksfall für uns alle

Offiziell eröffnet wurde der Radweg-Lückenschluss durch Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP). Er sagte: "Es ist auch ein Zeichen dafür, dass Brücken verbinden, nicht jede Brücke muss abgerissen werden. Es ist eine besonders schöne Landschaft und ein toller Radweg. Der Lückenschluss ist ein Glücksfall für uns alle."

Auch Gerhard Lindbichler, Obmann des Tourismusverbandes Pyhrn-Priel zeigt sich zufrieden: "Es ist ein Meileinstein. Die Region Pyhrn Priel kennt man in erster Linie vom Skifahren und Wandern und war bisher nicht unbedingt für das Radfahren bekannt. Wir sind sehr stolz, dass wir diese beiden Radwege jetzt verbinden konnten."

Ein Viertel der Urlauber, die nach Oberösterreich kommen, sind Radurlauber. Andreas Winkelhofer vom OÖ-Tourismus sagt: "Dieser Lückenschluss ist sehr wichtig für uns. Das Genußradfahren hat riesiges Potential."

Neun Millionen Euro investiert

Ursprünglich wurde aufgrund der topographisch schwierigen Lage eine Linienführung entlang der B138 verfolgt. Durch den 2014 erfolgten Neubau der beiden ÖBB Großbrücken über den Steyrfluss (Stausee) und über die Teichl wurde die Idee geboren, die bestehende Steyrflussbrücke nicht abzubrechen, sondern für einen zukünftigen Radweglückenschluss zu verwenden. Nach intensiven Gesprächen aller Beteiligten konnte 2015 schließlich der Projektstart erfolgen. In neun Bauabschnitten wurde das Projekt umgesetzt. Die Hauptaugenmerke bei der Ausgestaltung des neuen Rad- und Gehweges lagen einerseits in der Familienfreundlichkeit der Linienführung, als auch in einer möglichst abseits der Hauptverkehrswege geführten Route.
Das Projekt- und- Baumanagement erfolgte durch die Direktion Straßenbau und Verkehr des Landes OÖ. Die bauliche Umsetzung wurde seitens der Straßenmeisterei Kirchdorf, dem Wegeerhaltungsverband Eisenwurzen und der Brückenmeisterei Südost durchgeführt. Rund 9,0 Millionen Euro wurden in das Lückenschlussprojekt investiert.

"Mit wichtigen Projekten wie diesem Radweglückenschluss verfolgen wir das langfristige Ziel, den Radverkehrsanteil zu erhöhen. Dies wird nicht nur in den Ballungszentren forciert, sondern auch in den ländlichen Räumen", so Landesrat Steinkellner abschließend.

Alle Fotos: Staudinger/BRS

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