HAK Kitzbühel: „Darüber sprechen“ – Nationalsozialismus und Holocaust

Bei der Vernissage. Die organisierenden Lehrerinnen Katrin Egger (li.) und Karolin Kofler (2. v. re.) mit Direktorin Eva Grißmann und Bürgermeister Klaus Winkler.
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  • Bei der Vernissage. Die organisierenden Lehrerinnen Katrin Egger (li.) und Karolin Kofler (2. v. re.) mit Direktorin Eva Grißmann und Bürgermeister Klaus Winkler.
  • Foto: F. Obermoser
  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

KITZBÜHEL. Die Ausstellung "Darüber sprechen" an der BHAK/BHAS Kitzbühel basiert auf Interviews mit insgesamt 14 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die damals meist im gleichen Alter wie die heutigen Schülerinnen und Schüler waren. Jede Ausstellungstafel zeigt das Schicksal eines Menschen.
Die Tafeln zeigen sehr berührend, wie die nationalsozialistische Zeit er- und überlebt wurde, wie es Familienangehörigen und Freunden erging, wie Nachbarn zu Feinden und letztendlich der Staat zum Mörder wurde.

Persönlicher Zugang zur Geschichte

Um diesen persönlichen Zugang zu Geschichte zu vertiefen, sind die Tafeln mit einem QR-Code versehen, der zu einem multimedialen Interviewausschnitt führt. Jede Zeitzeugin und jeder Zeitzeuge steht auch für ein konkretes historisches Thema.
Die Schülerinnen und Schüler waren, genauso wie die betreuenden Lehrkräfte und Bürgermeister Klaus Winkler, berührt und erschüttert. Gleichzeitig aber wurde das Interesse für dieses dunkle Kapitel der österreichischen Geschichte und dessen gegenwärtige Relevanz angeregt.

Ein besonderes Ausstellungskonzept

Die Ausstellung selbst ist als Wanderausstellung konzipiert und wird über die Netzwerke von www.erinnern.at in den Bundesländern in Schulen vermittelt.
Es gibt keine vorgegebene Aufbau-Ordnung, sondern die einzelnen Tafeln sind als Interventionen in den öffentlichen Raum Schule gedacht.
Die Ausstellung beruht auf Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Sie kann von Schulen angefordert werden. Für Lehrende gibt es dazu eine Handreichung.

Mehr dazu: http://www.erinnern.at/bundeslaender/oesterreich

Bei der Vernissage. Die organisierenden Lehrerinnen Katrin Egger (li.) und Karolin Kofler (2. v. re.) mit Direktorin Eva Grißmann und Bürgermeister Klaus Winkler.
Der Bürgermeister „als Lehrer“: Bei der Ausstellungseröffnung von „Darüber sprechen“ mit den Schülerinnen und Schülern der 2AS, die meisten sind heute in etwa gleich alt, wie die dargestellten Menschen auf den Ausstellungstafeln damals waren.

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