Gemeinde Kössen
Recyclinghof Kaiserwinkl und Baurestmassen-Zwischenlager kommen

Beim Hallbruckhof entsteht der neue Recyclinghof und das Zwischenlager für Baurestmassen der Firma MUT Entsorgungsdienst.
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Informative Gemeindeversammlung im Veranstaltungszentrum Kaiserwinkl.

KÖSSEN (jos). In Kössen wurde am Mittwoch, den 20. November im Veranstaltungszentrum Kaiserwinkl die öffentliche Gemeindeversammlung abgehalten.
Eine der Hauptthemen des Abends waren der Bau des Recyclinghofes Kaiserwinkl mit einer Größe von rund 5.000 Quadratmetern, eine Verbandslösung mehrerer Gemeinden sowie ein neues Zwischenlager für Baurestmassen der Firma MUT Entsorgungsdienst GmbH aus Kufstein. Als Standort wurde jeweils der "Hallbrucker Hof" gewählt, wo sich auch die Kompostieranlage befindet.

Ein Projekt für den Kaiserwinkl

Derzeit ist die Gemeinde Kössen in Erarbeitung eines Baurechtes mit den Grundeigentümern, das Vorhaben sei lt. Bürgermeister Reinhold Flörl bereits sehr weit fortgeschritten. "Mit dieser Verbandslösung wollen wir gleich mehrere Gemeinden mit ins Boot holen", so Flörl. Eine Zusage seitens der Gemeinde Schwendt ist bereits erfolgt. "Aus Walchsee weiß ich, dass auch Bürgermeister Dieter Wittlinger von dieser Verbandslösung sehr angetan ist", so Flörl weiter. Wittlinger wolle aber lt. Flörl der politischen Entscheidung des Gremiums des Gemeinderates nicht vorgreifen. In Walchsee wird bei der Gemeinderatssitzung am 10. Dezember über eine Beteiligung entschieden. Des Weiteren gibt es bereits auch Gespräche mit der Gemeinde Rettenschöss. "Wir arbeiten an einem Projekt für den gesamten Kaiserwinkl", so Flörl.
Im neuen Recyclinghof können auch kostenpflichtiger Sperrmüll und Bauschutt entsorgt werden.

Universal-Bürgerkarte

Beim Recyclinghof Kaiserwinkl wird es zukünftig auch eine Zufahrtskarte für die Bürger geben. Ziel der Gemeinde ist es allerdings nicht zur eine Zufahrtskarte auszuhändigen, sondern diese auf eine "Universal-Bürgerkarte" auszudehnen. "Auf diese Bürgerkarte könnten zahlreiche Leistungen gebucht werden. Man denkt dabei auch an Saisonkarten für das Schwimmbad uvm.", so Flörl.
Die Öffnungszeiten für den neuen Recyclinghof wurden noch nicht vereinbart. Die Planung für den Recyclinghof Kaiserwinkl erfolgt im Jahr 2020, gebaut wird voraussichtlich 2021. Die Kosten belaufen sich nach der ersten Grundkostenschätzung auf rund 2,3 Millionen Euro.

Zwischenlager für Baurestmassen

Ein weiteres Vorhaben in der Kaiserwinkl-Gemeinde ist die Errichtung eines Zwischenlagers für Baurestmassen. Antragsteller ist die Firma MUT Entsorgungsdienst GmbH (Kufstein), die auch schon die Bodenaushubdeponie "Hallbruck" mit einer Größe von ca. 33.100 m2 und einer Gesamtkapazität von 475.000 m3 betreibt.

"In diesem Zwischenlager werden in Zukunft mineralische und ausgewählte nicht mineralische Materialien aufbereitet werden. Zulässig sind Bauschutt, Beton, Bodenaushub, Gips, Asphalt uvm. Asbest und andere Giftstoffe spielen hier keine Rolle"

, betont Flörl. "Im Schnitt wird mit zehn Lkw pro Tag zu rechnen sein. Die Maximalgrenze liegt bei rund 20 Lkw pro Tag", so der Ortschef.
Das Zwischenlager der Firma MUT soll eine Fläche von rund 4.000 m2 haben.

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Bürgermeister Reinhold Flörl informierte bei der Gemeindeversammlung über den neuen Recyclinghof und das Zwischenlager für Baurestmassen.
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