Kirchdorf: Lift-Verluste und ungewisse Zukunft

Das kleine Skigebiet in Kirchdorf ist wichtig für den örtlichen Tourismus. | Foto: TVB Kitzbüheler Alpen
  • Das kleine Skigebiet in Kirchdorf ist wichtig für den örtlichen Tourismus.
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KIRCHDORF (red.). Mit einem Verlust von 48.700 Euro bei Umsatzerlösen von knapp 250.000 € und einem Anlagevermögen von 1,72 Mio. € wurde der Jahresabschluss 2016 der Kirchdorfer Skilift GmbH & Co KG im Gemeinderat zur Kenntnis genommen.

Mit 13:1 Stimmen (Gegenstimme GR H. Oberleitner) wurde der Beschluss gefasst, rückwirkend für die Wintersaisonen 2015 bis 2018 "prospektiv einen Investitionszuschuss von je 90.000 € zu leisten" (GR-Protokoll). Laut Kostenschlüssel entfallen dabei pro Jahr 63.000 € auf die Gemeinde (70 %) und 27.000 € auf den TVB (30 %).

Von einzelnen Gemeinderäten wurden in der Debatte Zweifel an der Sinnhaftigkeit geäußert, ob es Aufgabe einer Gemeinde sei, Liftanlagen zu betreiben bzw. ob man sich dies leisten könne oder wolle und ob man sich an der Sanierung einer Liftgesellschaft beteiligen solle. Andererseits wurde auch die Wichtigkeit der Lifte für Einheimische, Gäste, Kinder, Skiblub und Skischule betont. Tenor war letztlich, dass man vor einer Entscheidungsfindung über Schließung oder Weiterbetrieb stehe. GR Oberleitner tritt für den Verkauf des Sesselliftes ein, womit Geld für die verbliebenen Anlagen verfügbar würde.

Vor zwei Jahren hatte man sich auf eine Entschuldung geeinigt; zuletzt seien die Abgänge reduziert worden, kostendeckend sei der Liftbetrieb (samt Revision und Investitionen) aber nicht zu führen, wie erklärt wurde.

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