24.09.2014, 16:07 Uhr

Schwein liegt voll im Trend

Kurt Tropper, Obmann Michael Grafl und das neue Mitglied Simon Taxacher. (Foto: Foto: Eberharter)

Obmannwechsel bei der Brixentaler KochArt: Tropper übergibt an Grafl.

BRIXENTAL (be). Bei der Jahreshauptversammlung der Brixentaler KochArt hat Gründungsobmann Kurt Tropper sein Amt an seinen Stellvertreter Michael Grafl übergeben. Zudem konnte mit Simon Taxacher und seinem „Rosengarten Light“ ein neues Mitglied in dieser Vereinigung von Wirten aufgenommen werden.
Regionale Produkte mit hervorragender Qualität – darum kämpfen die Mitglieder der KochArt. „Wir suchen intensiv nach Kleinbauern, die bereit sind, für uns Dinge zu produzieren“, sagt Tropper. Gemüse, Kräuter, Fleisch und Milchprodukte stehen dabei an vorderster Stelle. Die Nachfrage nach Kalbfleisch ist rückläufig, stellen die Wirte fest, hingegen ist das Schwein im Kommen. Allerdings alte Rassen, die zwölf Monate und länger gezüchtet werden und wesentlich qualitätsvolleres Fleisch vorweisen können. In Oberösterreich gibt es bereits Bauern, die mit diesen alten Tierrassen arbeiten, doch die Nachfrage ist so groß, dass die Wirte im Brixental davon nicht beliefert werden können. Über die Verbindung mit „Arche Austria“, einem Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen hat man nun allerdings einen Zugang gefunden, um möglicherweise auch den heimischen Landwirten die Zucht dieser Tiere schmackhaft zu machen. Das Brixentaler Almschwein, welches nun schon einige Jahre regelmäßig auf den Speisekarten der KochArt Wirte steht, fand auch heuer wieder enormen Anklang. „Das Schwein liegt voll im Trend, wir hatten großen Erfolg bei der Almschwein-Woche“, erklärte Taxacher.

Tropper will sich künftig mehr um die Projekt-Weiterentwicklung kümmern. Derzeit sind es zehn Betriebe, die sich der Regionalität verschrieben haben, künftig soll die KochArt in den gesamten Raum der Kitzbüheler Alpen ausweiten. Die Kriterien für die Mitgliedschaft sind vorgegeben und die Wirte müssen so viele regionale Produkte wie möglich verwenden und ihre Gäste auch darauf hinweisen.
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