Nach langem Ringen
Klagenfurter Budget 2026 wurde beschlossen
- Der Gemeinderat hat am Donnerstag mehrheitlich dem Voranschlag 2026 zugestimmt.
- Foto: MeinBezirk/Evelyn Wanz
- hochgeladen von Evelyn Wanz
Nach langem Ringen ist das Klagenfurter Budget 2026 beschlossen. Der Gemeinderat gab am heutigen Donnerstag mit den Stimmen von SPÖ und FSP grünes Licht. Das Budget sieht ein Plus von 8,7 Millionen Euro vor.
KLAGENFURT. Nach langem politischen Tauziehen hat der Klagenfurter Gemeinderat am Donnerstag grünes Licht für den Budgetvoranschlag 2026 und den mittelfristigen Ergebnis-, Investitions- und Finanzplan bis 2030 gegeben. Der Beschluss fiel mit 24 zu 19 Stimmen. Für das Budget stimmten die Fraktionen SPÖ und FSP, während seitens der ÖVP, FPÖ, Grünen und NEOS keine Zustimmung kam.
Schulden bleiben
Das Budget sieht unter anderem ein Plus der Stadt von 8,7 Millionen Euro vor. Möglich wurde der leichte Überschuss unter anderem durch höhere Einnahmen aus Ertragsanteilen, Rückzahlungen von Beteiligungen, eine geplante Dividendenausschüttung der Stadtwerke Klagenfurt in Höhe von zehn Millionen Euro sowie Einsparungen bei den Instandhaltungsaufwendungen. Dem stehen jedoch hohe Investitionen gegenüber. Insgesamt umfasst der Gesamthaushalt Ausgaben von knapp 440 Millionen Euro. Der Schuldenstand der Stadt soll bis Ende 2026 bei rund 103,7 Millionen Euro liegen (ohne innere Darlehen). Die geplanten Darlehenstilgungen belaufen sich im Jahr 2026 auf über fünf Millionen Euro.
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