Alpenverein
Fortbestand der Kletterhalle Wörgl nur möglich "wenn alle daran arbeiten"
- Rettung der Kletterhalle: Aus der Sicht des AV-Sektion Wörgl brauche es eine niedrigere Pacht sowie Betriebskosten, aber auch ein klares Bekenntnis von Land und Stadt Wörgl.
- Foto: Barbara Fluckinger
- hochgeladen von Barbara Fluckinger
Rettung aus der Sicht des ÖAV – Sektion Wörgl Wildschönau nur möglich, wenn alle einen Beitrag leisten.
WÖRGL. Seit 25. Februar 2026 ist die Kletterhalle-Wörgl geschlossen, so der Beschluss der Insolvenzverwalterin mit der Bewilligung des Landgerichts Innsbruck – um eine Erhöhung der Ausfälle zu vermeiden. Die Gespräche rund um eine Fortführung der Kletterhalle Wörgl dauern indes an.
Weniger Pacht und ein Bekenntnis
Nun meldet sich auch noch einmal der Alpenverein–Sektion Wörgl Wildschönau zu Wort. "Ein Fortbestand der Halle ist sicherlich nur möglich, wenn alle Beteiligten daran arbeiten und ihren Beitrag dazu leisten", sagt Obmann Harald Ringer.
Demnach müssten aus Sicht des Alpenvereins einerseits die Pacht und die Betriebskosten den Gegebenheiten einer Kletterhalle angepasst werden müssen. Andererseits bedürfe es auch eines Bekenntnisses von Stadtgemeinde Wörgl und Land Tirol. Diese müssten sich dazu bekennen, dass die Sportstätte für Sportklettern in Wörgl unterstützt werden muss.
Betreiber finden
Als dritte Komponente nennt der Alpenverein das Finden eines Betreibers, der – natürlich auch mit Unterstützung des Alpenvereins – diese Aufgabe stemmen möchte und kann. "Hier finden laufend Gespräche statt, sowohl mit dem Eigentümer, als auch mit dem Land Tirol, sowie mit einem interessierten Betreiber. Wir sind auch zuversichtlich, dass sich dann auch einmal die Stadtgemeinde Wörgl in den nächsten Wochen an den Gesprächen beteiligen wird", erklärt Ringer gegenüber MEINBEZIRK KUFSTEIN.
Investitionen sind notwendig
Ein Thema ist für die Weiterführung auch ein vorliegendes Gutachten, das beleuchtet, welche Investitionen in der Kletterhalle notwendig wären, um diese langfristig betreiben zu können. Der Alpenverein nennt keine konkreten Zahlen, allerdings sei klar, dass für einen langfristigen Betrieb erhebliche Investitionen notwendig sein werden.
Der kurzfristige Weiterbetrieb des Unternehmens, welches ein laufendes Insolvenzverfahren eingereicht hat, obliegt der Masseverwalterin. "Hier wird der Alpenverein die aktuellen vertraglichen Verpflichtungen aufgrund der Kooperationsvereinbarungen einhalten. Wir sind jedoch nicht in der Lage, für diesen Weiterbetrieb darüber hinaus finanzielle Unterstützungen oder Sicherstellungen zur Verfügung zu stellen", sagt Ringer abschließend.
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