150 Einsatzkräfte
Waldbrand im Kaisergebirge gelöscht – 9.000 Quadratmeter betroffen
- Ein Waldbrand im Kaisergebirge in Scheffau hält derzeit rund 80 Feuerwehrleute auf Trab.
- Foto: ZOOM.TIROL
- hochgeladen von Pascal Pali
Ein Waldbrand im Kaisergebirge hat am Dienstag einen Großeinsatz von Feuerwehr, Bergrettung und Hubschraubern ausgelöst. Nach intensiven Löscharbeiten konnte am Mittwoch schließlich "Brand aus" gegeben werden. Insgesamt waren rund 9.000 Quadratmeter Waldfläche betroffen.
KUFSTEIN. Der Waldbrand im Gaisbachtal ist gelöscht. Nach intensiven Löscharbeiten konnte am Mittwoch um 13.50 Uhr endgültig "Brand aus" gegeben werden. Insgesamt waren rund 9.000 Quadratmeter Waldfläche betroffen. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 28. Juli, gegen 15 Uhr, war es im Gaisbachtal im Gemeindegebiet von Kufstein zu einem Waldbrand gekommen. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und Behördenvertreter wurde umgehend eine Einsatzleitung eingerichtet und mit der Lageerkundung begonnen.
Die Erkundung erfolgte sowohl mit einer Drohne als auch durch die eingesetzten Hubschrauber. Da eine Zufahrt zum Brandort mit Löschfahrzeugen nicht möglich war, wurde parallel die Wasserversorgung für die Luftbrandbekämpfung aufgebaut.
- Aufgrund des felsigen Geländes gestaltet sich die Brandbekämpfung schwierig.
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Drei Löschhubschrauber im Einsatz
Die Brandbekämpfung erfolgte zunächst sowohl aus der Luft durch drei Löschhubschrauber als auch durch Bodenmannschaften. Zur Absicherung der Einsatzkräfte im unmittelbaren Brandbereich wurden die Bergrettungen Scheffau und Kufstein nachalarmiert.
Gegen 18 Uhr konnte der Waldbrand am Dienstag vorerst eingedämmt werden. Die Löscharbeiten wurden anschließend bis etwa 21.20 Uhr fortgeführt. Für die Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet.
Löscharbeiten am Mittwoch fortgesetzt
Am Mittwochmorgen wurden die Löscharbeiten um 8 Uhr durch bodengebundene Feuerwehrkräfte sowie einen Polizeihubschrauber und einen weiteren Hubschrauber wieder aufgenommen. Mithilfe einer Feuerwehrdrohne wurden die Brandherde laufend kontrolliert.
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse mussten die Einsatzkräfte per Hubschrauber mittels Tau in das Brandgebiet geflogen werden. Die Bergrettungen Scheffau, Kufstein und Schwaz sicherten die Feuerwehrkräfte dabei im steilen Gelände ab.
Die Löscharbeiten dauerten unter schwierigsten Bedingungen bis 13 Uhr an. Um 13.50 Uhr konnte schließlich endgültig "Brand aus" gegeben werden.
Rund 9.000 Quadratmeter Wald betroffen
Insgesamt wurden rund 9.000 Quadratmeter Waldfläche durch den Brand beschädigt. Im Einsatz standen die Feuerwehren Scheffau, Söll, Ellmau, Schaftenau, Kramsach und Kufstein, das Bezirksfeuerwehrkommando Kufstein, eine Feuerwehrdrohne, die Bergrettungen Scheffau, Kufstein und Schwaz, ein Rettungswagen, ein Polizeihubschrauber, ein weiterer Hubschrauber sowie die Polizei.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unbekannt. Auch die Brandursache konnte bislang nicht geklärt werden.
- Mehrere Hubschrauber unterstützen die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Waldbrandes.
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