Mautfreiheit
Ranzmaier kritisiert Asfinag wegen Beschilderung bei Kufstein Süd

Christofer Ranzmaier (FPÖ) richtete nun Kritik an die Asfinag: Die Beschilderung, um die wieder eingeführte Mautfreiheit bis Kufstein Süd auch bekannt zu machen, sei nicht ausreichend.
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FPÖ-Stadtparteiobmann Christofer Ranzmaier ortet "unzureichende" Informationen und Bewerbung der wiedereingeführten Mautfreiheit bis Kufstein Süd. Er kritisiert auch die Asfinag und nimmt die grüne Verkehrsministerin Gewessler in die Pflicht, für "taugliche Hinweise auf die Mautfreiheit" zu sorgen. 

KUFSTEIN (red). Der freiheitliche Landtagsabgeordnete und Kufsteiner FPÖ-Stadtparteiobmann Christofer Ranzmaier äußerte sich kürzlich in einer Aussendung zur wieder eingeführten Mautfreiheit bis Kufstein Süd kritisch. Er zeigte sich verwundert über "fehlende Begleitmaßnahmen", um diese auch bekannt zu machen. Es gebe keine Beschilderung und keine Spur davon in vielen Navigationsgeräten. „Es wirkt im Alltag fast so, als bringe die Ende des vergangenen Jahres neu gewonnene Mautfreiheit bis Kufstein Süd kaum etwas“, erklärte Ranzmaier. 

Asfinag: Haben "umfassend darüber informiert"

Dafür erhielt der FPÖ-Politiker auch prompt eine Reaktion von Seiten der Asfinag – in Österreich sei korrekt beschildert. "Die Asfinag hat im Zuge der Umsetzung der mautbefreiten Strecken umfassend darüber informiert. Das bedeutet: Die entsprechende Beschilderung wurde errichtet (nicht nur in Kufstein, sondern bei allen mautbefreiten Streckenabschnitte in Österreich!) – noch im November/Dezember wurden in- und ausländische Medien im Rahmen einer Info-Kampagne mit Aussendungen, Interviews, etc. darüber in Kenntnis gesetzt", so die Asfinag in einer Stellungnahme gegenüber den BEZIRKSBLÄTTERN. Im Rahmen dessen hätten auch Partner wie etwa ÖAMTC, ARBÖ und ADAC "umfassend darüber berichtet" und ihre jeweiligen Mitglieder in Kenntnis gesetzt. Seit diesem Zeitpunkt würden sämtliche Kanäle der Asfinag (Homepage, ServiceCenter, Social Media, etc.) darüber informieren – das gelte auch für die Online-Informationen bzw. Publikationen zu Reisen nach/in Österreich der Automobilclubs. 
"Hinsichtlich der Information durch Navi-Hersteller verweisen wir nochmals darauf, dass die Asfinag darauf nicht einwirken kann, da es die Kompetenz und Zuständigkeit der Navi-Hersteller ist, korrekte und aktualisierte Informationen zu Streckenabschnitten zu gewährleisten und zu liefern", so die Asfinag. Die Aktualisierung der Daten in den Navigationssystemen und die Zur-Verfügung-Stellung dieser Information sei Sache der Hersteller.

Verkehrsministerin sei nun gefordert

Ranzmaier verurteilte allerdings wiederum die Reaktion des Autobahnbetreibers. „Österreichweit mag von mir aus korrekt beschildert sein und klarerweise kann man sich darauf hinausreden, dass die Navigationssoftware Sache der Hersteller ist. Nur löst man mit einer Kindesweglegung halt keine Probleme“, erklärt der Freiheitliche Politiker. Er sieht nun die grüne Verkehrsministerin Leonore Gewessler am Zug, die "offenbar unwilligen" Beamten im eigenen Haus sowie auch die Asfinag dazu zu bringen, endlich ihre Arbeit zu tun „um das letzte Kapitel der unendlichen Geschichte rund um die Mautfreiheit bis Kufstein Süd endlich zu schließen", so Ranzmaier in einer weiteren Aussendung. 

Hinweis auf Mautfreiheit zu "spät"

„Was bringt es der ausweichverkehrsgeplagten Bevölkerung in der Region, wenn der freundliche Hinweis auf die Mautfreiheit erst nach der Staatsgrenze zu finden ist, wo der Mautflüchtling die Autobahn doch längst in Richtung niederrangiges Straßennetz verlassen hat? Durch dieses kaum wahrnehmbare Schild bleibt kein einziger mautflüchtiger Autofahrer auf der Autobahn, das dient lediglich der Gewissensberuhigung der Herrschaften im Verkehrsministerium und bei der Asfinag“, ätzt der Freiheitliche.
Ranzmaier kündigt an, auch selbst tätig werden zu wollen: „Wenn es weder Verkehrsministerium noch Asfinag schaffen, die Navigationsgerätehersteller auf die neue Situation bzgl. der Mautfreiheit hinzuweisen, dann wird auch hier die FPÖ gerne einspringen und entsprechende Mails an Softwarehersteller versenden. Und über die Beschilderung werden wir definitiv im Tiroler Landtag reden müssen“, erklärt Ranzmaier abschließend.

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