"Lindner" startet in Frankreich voll durch
Der Markt in Europa mit der größten Sprachbarriere

David Lindner mit der Aufschlüsselung der Marktanteile in Österreich.
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  • David Lindner mit der Aufschlüsselung der Marktanteile in Österreich.
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BLOTZHEIM/KUNDL (nos). Der Traktorenspezialist "Lindner" nimmt nun den Französischen Markt voll in Angriff. Im Vorfeld zu Frankreichs größter Grünland-Messe und kurz vor dem Cannstädter Wasen, dem größten Volksfest Baden-Württembergs, präsentierten die Kundler ihren neuen Stützpunkt im Elsass, von wo aus die Sprachbarriere geknackt werden soll.

"Frankreich ist der Markt in Europa mit der größten Sprachbarriere", erklärt David Lindner, der im Familienunternehmen für die Geschäfte in Frankreich verantwortlich zeichnet bei der Vorstellung der Neuheiten für die Fachpresse aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Frankreich am neugebauten Stützpunkt im elsässischen Blotzheim. Seit rund 21 Jahren gibts dort im Dreiländereck bereits ein Büro des Kundler Traktorspezialisten, im heurigen Frühjahr wurde nun der Neubau fertiggestellt. Rund 1.000 Fahrzeuge von "Lindner" seien mittlerweile in Frankreich unterwegs, nachdem man "ganz gemütlich" ein Händlernetz aufgebaut habe. Hauptverantwortlich dafür ist Alfred Fuchs ("Lindner France SAS")
Von hier aus will "Lindner" nicht nur den französischen Markt nachhaltig erobern, sondern auch die französisch-sprachige Schweiz bedienen. Nirgends sonst in Europa sei es so wichtig mit Muttersprachlern aufzutreten wie hier, weshalb das zweisprachige Elsass für die Kundler von besonderer Bedeutung sei, da alle Mitarbeiter deutsch und französisch sprechen. Auf dem 3.000 Quadratmeter großen Areal können nicht nur die Fahrzeugneuheiten und Zusatzmodule der Partner präsentiert werden, auch Verkäufer und Mechaniker entlang des Rheins sowie in Frankreich und der Schweiz finden hier Schulungsmöglichkeiten des Tiroler Unternehmens. Die Distanz zwischen Blotzheim und Kundl ist dabei übrigens geringer als manche denken würden, so David Lindner: "Das ist ungefähr gleich weit entfernt wie der Standort unseres größten Partners in Niederösterreich."
Auch Hermann und Stephan Lindner waren für die große zweitägige Präsentation nach Blotzheim gereist und erklärten gemeinsam mit David sowie mit Alfred Fuchs und Josef Astner der Fachpresse die neuesten Modelle und technischen Finessen aus dem Kundler Kompetenzzentrum, besonders den "Lintrac 110" sowie die "TracLink"-Technologie. Gemeinsam mit Partnern wie der franzsischen "Noremat" wurden auch allerlei Anhänger- und Zusatzgeräte vorgestellt. Einen speziellen Fokus legen die Kundler dabei auch Kommunallösungen, etwa für Mäh- und Winterdienste entlang Straßen, aber freilich auch weiterhin auf die Landwirtschaft, wo "Lindner"-Traktoren als Zweittraktoren auf großen Anlagen, als Spezialfahrzeuge wie im Weinbau oder als "Allrounder" am Hof zum Einsatz kommen. Allein in der Stadt Wien kommen 86 "Unitrac" zum Einsatz, der "Maschinenring" und die "Lagerhäuser" sind darüber hinaus wichtige Partner im heimischen Markt. In Österreich habe das Familienunternehmen aktuell einen Marktanteil von rund 15-20 Prozent und könne sich aufgrund der Spezialisierung in Nischensegmenten sehr gut gegen die Internationale Konkurrenz behaupten.

Großes Treffen zum 70-er

Am 27. Oktober geht in Kundl das größte "Lindner"-Treffen aller Zeiten über die Bühne. Lindner-Traktoren aus ganz Europa nehmen an der Rundfahrt teil.
Vor genau 70 Jahren hat das Tiroler Familienunternehmen Lindner den ersten Traktor produziert. „Zum 70-Jahr-Jubiläum laden wir im Zuge der Werksausstellung Lindner-Fahrer nach Kundl ein, um ihre Schmuckstücke aus 70 Jahren Traktorgeschichte zu zeigen“, sagt Geschäftsführer Hermann Lindner. Am 25. und 26. Oktober treffen die Traktorenfreunde im Rahmen der Werksausstellung in Kundl ein und können sich im Innovationszentrum von "Lindner" anmelden. Am 27. Oktober heißt es dann Vorhang auf für den großen Höhepunkt: die 20 Kilometer lange Rundfahrt von Kundl zum Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach, nach Rattenberg und wieder retour nach Kundl. Bereits vorher kürt eine Fachjury ganz spezielle Fahrzeuge. „Gefragt sind besondere Ausstattungsmerkmale: zum Beispiel ein Traktor mit Überkopflader oder Pressluftanlage“, kündigt Hermann Lindner an.
Zur Teilnahme berechtigt sind alle Fahrzeuge der Marke "Lindner". Alle Fahrzeuge müssen zum Straßenverkehr zugelassen, den gesetzlichen Vorschriften entsprechend haftpflichtversichert und verkehr- und betriebssicher sein. Die Fahrer müssen im Besitz der für das Fahrzeug gültigen Fahrerlaubnis sein. Für das größte Lindner-Treffen aller Zeiten bietet Lindner außerdem einen eigenen Hol- und Bringservice.

Alle Infos gibt es via info@lindner-traktoren.at, Stichwort „Lindner-Treffen“ und auf www.lindner-traktoren.at.

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