Ischgler Spitzenkoch
Benjamin Parth feierte seine fünfte Haube

Die Gault&Millau-Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe mit Fünf-Hauben-Koch Benjamin Parth (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
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Mit einer Zeitreise von der ersten bis zur fünften Haube begeisterte Spitzenkoch Benjamin Parth Freunde und Wegbegleiter. Beim kulinarischen Abend im Space 73 in Ischgl wurde die besondere Auszeichnung im aktuellen Gault&Millau 2023 gebührend gefeiert.

ISCHGL (otko). Mit fünf Hauben und 19 Punkten im aktuellen Gault&Millau 2023 konnte Benjamin Parth (Gourmetrestaurant Stüva) aus Ischgl sein Vorjahresergebnis noch weiter steigern. Somit ist der 34-Jährige der jüngste Koch Österreichs, der jemals mit der Höchstnote von fünf Hauben ausgezeichnet wurde. Bisher erreichten österreichweit neben ihm nur fünf weitere Spitzenköche diese höchste Auszeichnung der Spitzengastronomie.
Erstmals in der österreichischen Ausgabe des Gault&Millau wurde Benjamin Parth mit einer Haube und 14 Punkten im Jahr 2009 gelistet – damals war der "jüngste Haubenkoch Österreichs". Zehn Jahre später folgte die Wahl zum "Koch des Jahres 2019".

Viel Ehrgeiz und Konsequenz

Die besondere und begehrte Auszeichnung in den kulinarischen Fünf-Hauben-Olymps wurde am 20. März im Space 73 im Boutique-Hotel Yscla mit einem besonderen Dinner gefeiert.

"Als wir ihn zum Koch des Jahres ausgezeichnet haben, haben wir schon geahnt, dass ihm das nicht reichen wird. Benjamin Parth hat mit viel Ehrgeiz und Konsequenz darauf hingearbeitet, dass wir ihn im aktuellen Guide die fünfte Haube verleihen konnten",

betonte Martina Hohenlohe, die zusammen mit ihrem Mann Karl, den Gault&Millau herausgibt.

Die Gault&Millau-Herausgeber Karl und Martina Hohenlohe mit Fünf-Hauben-Koch Benjamin Parth (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
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"Es gibt ein kleines Geheimnis, was hinter der fünften Haube steckt. Einerseits sind es Menschen, die ihm halfen und für ihn freundlich intervenieren. Andererseits ist es ein Team, das hinter ihm steht, und auch die Familie mit seinen Eltern Maria-Odile und Alfons sowie seine Sarah. Ohne dieses Team im großen und im kleinen wäre das alles nichts",

ergänzte Karl Hohenlohe.

Fünf-Hauben Kollegen: Karl Obauer, Benjamin Parth, Rudi Obauer und Silvio Nickol (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
  • Fünf-Hauben Kollegen: Karl Obauer, Benjamin Parth, Rudi Obauer und Silvio Nickol (v.l.).
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Kochkunst und Gastfreundlichkeit auf höchstem Niveau

Voll des Lobes war auch LH Anton Mattle, der sich zusammen mit seiner Gattin Daniela unter der illustren Gästeschar aus Freunden und Wegbegleitern, gemischt hatte.

"Ich gratuliere Benjamin Parth im Namen des Landes Tirol zur fünften Haube. Er hat nun in Österreich den Zenit oder Mount Everest erreicht, was nur wenigen in der Spitzengastronomie gelingt. Was hier heute geboten wurde, war spitze",

dankte Mattle der Familie Parth für den wunderbaren Abend.

Hannes Parth, LH Anton Mattle, Jürgen Kurz (AR-Vorsitzender Silvrettaseilbahn AG) und die Vorstände Günther Zangerl und Markus Walser (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
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"Es braucht Talent und junge Menschen, die ihr Talent selber erkennen und daraus etwas machen. Es braucht aber auch Wegbegleiter, die die notwendigen Verbindungen herstellen, und Eltern, die die Verantwortung rechtzeitig übergeben. Dazu kommt noch ein engagiertes Team an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ich wünsche Benjamin Parth weiterhin viel Kreativität, Freude und Talent. Hier wird Kochkunst und Gastfreundlichkeit auf höchsten Niveau zelebriert",

schwärmte der Landeshauptmann. 

Koch-Elite: Martin Sieberer, Peter Girtler, Benjamin Parth und Silvio Nickol (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
  • Koch-Elite: Martin Sieberer, Peter Girtler, Benjamin Parth und Silvio Nickol (v.l.).
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Kulinarische Meilensteine von Parths Werdegang

Im Rahmen der Reise zur fünften Haube ließ Benjamin Parth zusammen mit seinem Team, seinen kulinarischen Werdegang anhand von 16 Gerichten nochmals Revue passieren. In dem besonderen Menü waren auch alle Meilensteine des Ausnahmetalents vereint.

"Neben dem Best-of wurden auch einige Speisen serviert, die in den vergangenen Jahren bei den Kritikern nicht immer so gut ankamen, wie es von mir zuvor mit aller Euphorie und vorhergesagt oder gewünscht wurde",

 verwies Benjamin Parth. Chief Inspector Jürgen Schmücking, der den Werdegang des Gastgebers seit Jahren genau verfolgt, begleitete das besondere Menü zwischen Gängen mit Texten aus dem Gault&Millau.

Der berühmte Enzianschaum mit Saibling durfte natürlich beim Menü nicht fehlen.  | Foto: Othmar Kolp
  • Der berühmte Enzianschaum mit Saibling durfte natürlich beim Menü nicht fehlen.
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Chief Inspector Jürgen Schmücking (li.), der den Werdegang von Benjamin Parth über viele Jahre genau verfolgte. | Foto: Othmar Kolp
  • Chief Inspector Jürgen Schmücking (li.), der den Werdegang von Benjamin Parth über viele Jahre genau verfolgte.
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Begeisterte Freunde und Wegbegleiter

Begeistert zeigten sich auch die "Fünf-Hauben-Kollegen" Karl und Rudi Obauer (Werfen) und Silvio Nickol (Werfen). Respekt zollten auch die Spitzenköche Martin Sieberer (Paznaunerstube Trofana Royal, Ischgl), Peter Girtler (Romantikhotel Staffler, Südtirol) und Seppl Haueis (Postgasthof Gemse, Zams) sowie Thomas Schreiner (Champagne Laurent-Perrier).

Thomas Schreiner (Champagne Laurent-Perrier) überreichte Gastgeber Benjamin Parth ein spezielles Geschenk. | Foto: Othmar Kolp
  • Thomas Schreiner (Champagne Laurent-Perrier) überreichte Gastgeber Benjamin Parth ein spezielles Geschenk.
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Ein Stelldichein gaben sich auch Hannes Parth, Jürgen Kurz (AR-Vorsitzender Silvrettaseilbahn AG), die Seilbahnvorstände Günther Zangerl und Markus Walser, Hannes Wolf (Hotel Olympia), Franz Ganahl (Hotel Gramaser) sowie Marketingdirektorin Saskia Schweiger und Claudia Jehle vom TVB Paznaun-Ischgl.

Zur Fünf-Hauben-Feier öffneten Vater Alfons Parth (re.) und Hannes Schmid extra eine 12-Liter-Flasche. | Foto: Othmar Kolp
  • Zur Fünf-Hauben-Feier öffneten Vater Alfons Parth (re.) und Hannes Schmid extra eine 12-Liter-Flasche.
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Seppl Haueis (Postgasthof Gemse Zams), Franz Ganahl (Hotel Gramaser) und Josef Neururer (v.l.). | Foto: Othmar Kolp
  • Seppl Haueis (Postgasthof Gemse Zams), Franz Ganahl (Hotel Gramaser) und Josef Neururer (v.l.).
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