20 Jahre Seniorenzentrum Zams-Schönwies

Dank an die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen von Heimleiter Toni Pircher, Pfelgedienstleiterin Angelika Schöpf, LH Günther Platter und Bgm. Siggi Geiger.
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  • Dank an die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeiterinnen von Heimleiter Toni Pircher, Pfelgedienstleiterin Angelika Schöpf, LH Günther Platter und Bgm. Siggi Geiger.
  • hochgeladen von Dr. Johanna Tamerl

ZAMS (jota). Vor 20 Jahren wurde das Seniorenzentrum Zams-Schönwies eröffnet. Heute leben dort 31 Bewohner, die von 38 Bediensteten, 4 Zivildienern und vielen ehrenamtlichen Helfern betreut und begleitet werden. Grund genug, zu einer Feierstunde zu laden.
Nach dem landesüblichen Empfang durch Musikkapelle und Schützen von Zams feierten Pfarrer Herbert Traxl und Diakon Johannes Schwemberger gemeinsam mit den Heimbewohnern und Gästen eine heilige Messe.
Mit dem Leitsatz "Nicht nur Gutes tun, sondern auch Gutes bewirken" begrüßten Heimleiter Toni Pircher und Pflegedienstleiterin Angelika Schöpf LH Günther Platter, der 1995 als damaliger Bürgermeister den Bau gemeinsam mit Wolfgang Rundl von Schönwies in die Wege geleitet hatte. Pircher ist seit 2001 Heimleiter und seit 2014 auch Obmann des Gesundheits- und Sozialsprengels.
Bgm. Siggi Geiger betonte, dass die Anforderungen in der Pflege steigen und die Pläne für einen Ausbau bereits vorbereitet werden. "Kurzzeitpflege, alternative Pflegeformen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheits-und Sozialsprengel werden immer wichtiger", so Geiger, der die gute Kooperation mit anderen Institutionen hervorhebt.
Die Erweiterung des Seniorenzentrums ist auf ca. 60 Betten für Zams und Schönwies geplant, Gespräche für Übergangspflege- und Schwerpunktpflegekliniken gibt es bereits. "Nach einem Krankenhausaufenthalt sollen 16 -20 Patienten aus beiden Bezirken in einer Übergangspflegeklinik bis zu drei Monate weiterbetreut werden können. Auch bei der Schwerpunktpflege für Wachkoma- oder schwer demente Patienten soll am Standort Seniorenzentrum ein Ausbau mit 16-20 Betten erfolgen", erklärt Geiger. Planungen laufen bereits, im nächsten Jahr sollen erste Ausschreibungen gemacht werden. Dazu sind Genehmigungen aller betroffener Gemeinden notwendig. Deshalb werde auch der Gemeindeverband zur Förderung des Krankenhauses für Pflegekliniken erweitert. Geld vom Land werde ebenfalls zur Verfügung stehen.
Regionalität spielt im Seniorenzentrum eine große Rolle. Fleisch, Milch, Kartoffel oder Eier werden zu 100% von heimischen Bauern angekauft. Jährlich wird so ein regionaler Umsatz von 100.000 Euro verzeichnet. "Insgesamt konnte in den letzten 20 Jahren eine regionale Wertschöpfung von 1,5 Mio Euro erzielt werden", so Geiger.
Die Qualität werde ständig verbessert. LH Günther Platter dankte auch allen MitarbeiterInnen und Ehrenamtlichen. "Sich Zeit nehmen ist das Schönste, was man tun kann", sprach Platter seinen Dank aus. Pflege zuhause sei nicht immer möglich, deshalb sei man auf einem guten Weg, was auch die Ausbaupläne betreffe.
Für 20 Jahre Mitarbeitertätigkeit wurde Renate Juen geehrt. Elisabeth Schuler, Traudl Stampfer, Barbara Kogoi, Klara Venier, Marlies Rundl und Anni Melmer wurden für 20 Jahre Ehrenamtlichkeit ausgezeichnet.
Nach dem Bieranstich spielten die Egerländer-Musikanten der MK Schönwies auf.

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