Generalversammlung
Ereignisreiches Jahr für die Stadtmusikkapelle Landeck

Die geehrten langjährigen Mitglieder und Funktionäre mit Bezirksobmann Florian Geiger, Bgm. Wolfgang, Obmann Peter Vöhl, Schriftführer Christoph Klomberg und Kapellmeister Helmut Schmid (v.l.).
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  • Die geehrten langjährigen Mitglieder und Funktionäre mit Bezirksobmann Florian Geiger, Bgm. Wolfgang, Obmann Peter Vöhl, Schriftführer Christoph Klomberg und Kapellmeister Helmut Schmid (v.l.).
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LANDECK (otko). Die Stadtmusikkapelle Landeck zog bei der Generalversammlung ein positives Resümee über das abgelaufene Jahr.


Professionelle Leistungen

Die Stadtmusikmusikkapelle Landeck ließ am 5. Jänner bei der 382. Generalversammlung das abgelaufene Musikjahr Revue passieren. Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid konnten unter anderem Dekan Martin Komarek, Musikbezirksobmann Florian Geiger und Bgm. Wolfgang Jörg als Ehrengäste begrüßen.
In ihren Berichten blickten der Obmann und der Kapellmeister auf ein aktives und erfolgreiches Musikjahr zurück. Nach dem traditionellen Gedenkmesse für verstorbene Mitglieder im Mrz 2019 folgte mit dem Primavera Frühlingskonzert am 24. April zusammen mit dem Musikverein Altenstadt/Feldkirch der erste musikalische Höhepunkt des Jahres. Im Rahmen der Landecker Festwochen Horizonte wurde am 15. Juni zusammen mit dem Cellisten Sebastian Bru von den Wiener Philharmonikern ein Open-Air-Konzert am neuen Stadtplatz gespielt. "Für uns war es eine gelungene Veranstaltung. Es war für uns eine große Ehre mit solchen Musikern zusammen zu arbeiten", betonte Kapellmeister Schmid, der bereits seit 20 Jahren in Landeck wirkt. Herausfordernd war auch die Teilnahme im Rahmen des Landesgedenkjahr am Projekt "Die sieben Leben des Maximilian" am 28. Juni auf Schloss Landeck. "Es war ein sehr extravagantes Projekt mit neuer Musik. Für eine Tiroler Blasmusik war es eine nicht alltägliche Leistung, die aber professionell umgesetzt wurde", verwies Obmann Vöhl. Großartig war auch das Feedback für den erstmals durchgeführten Weihnachtszauber am 13. und 14. Dezember. "Es war ein wunderbarer und stimmiger Abend, der förmlich nach mehr schreit. Es ist höchste Zeit neue Formate zu überlegen und wir wollen als Stadtmusik eine Weiterentwicklung", betonten Vöhl und Schmid.

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Schriftführer Christoph Klomberg legte die statistischen Zahlen für das abgelaufene Jahr vor. Insgesamt 55 Proben (26 Teilproben und 24 Vollproben), fünf Konzerte, vier kirchliche Ausrückungen uns sieben sonstige Ausrückungen wurden absolviert. Dazu kommen 102 Tätigkeiten der Ensembles. Zudem wurden sieben Neuaufnahmen verzeichnet.
Lob gab es von Obmann Vöhl für den Probenbesuch und die Teilnahme bei den traditionellen Ausrückungen, die immer mit über 50 Musikanten durchgeführt wurden. "Ich danke allen für die fleißige Probenarbeit. Auch die JungmusikerInnen kommen sehr gut vorbereitet in die Proben", so Schmid.
Dass auch in Zukunft musikalisch und qualitativ aus dem Vollen geschöpft werden kann, steht die Förderung von Jungmusikanten bei der Stadtkapelle hoch im Kurs. „Wir haben aktuell 31 MusikerInnen in Ausbildung“, gaben die Verantwortlichen des Jugendteams, Florian Marth und Sophia Gruber, zu Protokoll. Das Jugendorchester absolvierte 22 Vollproben, zehn Teilproben und gab vier Konzerte.

Zahlreiche Konzert-Highlights

Auch das heurige Jahr bringt wieder zahlreiche Höhepunkte mit sich. Nach der Gedenkmesse für verstorbene Mitglieder am 29. Februar 2020 folgt am 24. April das Primavera Frühlingskonzert zusammen mit der Musikkapelle Ischgl. Am 18. Juni spielt die Stadtmusikappelle im Rahmen des Österreichischen Gemeindetages in Innsbrucker Messehalle ein Galakonzert. Im Rahmen des Horizonte-Festwochen ist heuer am 20. Juni ein Open-Air-Konzert zum Thema "Italienische Nacht" mit drei Sängern von der Wiener Staatsoper geplant. Auch der Weihnachtszauber findet wiederum statt.
Die Schatten in Sachen Vorbereitung wirft bereits die Teilnahme am "Scottisch Concert Band Festival" in Schottland im Jahr 2021 voraus. "Wir haben eine offizielle Einladung zu diesem Wettbewerb bekommen und sind dort eines der ersten ausländischen Orchester, die teilnehmen werden", zeigte sich Kapellmeister Schmid erfreut.
Neben Ehrungen für lang gediente Mitglieder und Funktionäre wurden auch Adi Thurner (Mr John's/Zone 82), Schützen-Hauptmann Bruno Schönherr und Schützen-Obmann Josef Graber als Förderer der Tiroler Blasmusik ausgezeichnet.
Dekan Komarek, Bgm. Jörg und Musikbezirksobmann Geiger hoben die Leistungen und das Engagement hervor. "Wir sind sehr stolz auf die national und international bekannte Stadtmusikkapelle."


Ehrungen


15 Jahre: Hans-Jörg Simon, Karl-Heinz Bacher
25 Jahre: Franz Köhle, Peter Vöhl, Christoph Klomberg, Gernot Mungenast
40 Jahre: Helmut Walch

Verdienstzeichen in Grün

Franz Huber

Verdiensteichen in Silber
Helmut Schmid

Verdienstmedaille in Bronze (Österreichischer Blasmusikverband)

Sarah Schmid, Alexander Krismer, Norbert Sailer, Martin Haag

Verdienstmedaille in Silber (Österreichischer Blasmusikverband)
Katja Reinstadler, Franz Huber, Martin Sprenger, Karl-Heinz Ranninger, Martin Zangerl, Peter Vöhl, Andreas Thöni

Verdienstmedaille in Gold (Österreichischer Blasmusikverband)

Siegfried Handle, Thomas Sprenger

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