Pilotprojekt: Entflechtung von An- und Abtransporten
KH Zams: Verkürzung der Wartezeiten gelungen

Die Projektverantwortlichen von Rettungsorganisationen, Leitstelle Tirol und Krankenhaus Zams freuen sich über den Erfolg. Bernd Noggler (Leitstelle Tirol), Andreas Mayer (Rotes Kreuz Landeck), Dominik Siegele (Krankenhaus St. Vinzenz Zams), Jürgen Bombardelli (Rotes Kreuz Imst).
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  • Die Projektverantwortlichen von Rettungsorganisationen, Leitstelle Tirol und Krankenhaus Zams freuen sich über den Erfolg. Bernd Noggler (Leitstelle Tirol), Andreas Mayer (Rotes Kreuz Landeck), Dominik Siegele (Krankenhaus St. Vinzenz Zams), Jürgen Bombardelli (Rotes Kreuz Imst).
  • Foto: Krankenhaus St. Vinzenz Zams
  • hochgeladen von Othmar Kolp

Im Jänner 2018 starteten das Krankenhaus St. Vinzenz Zams, die Leitstelle Tirol und der Rettungsdienst Tirol ein gemeinsames Pilotprojekt zur Verkürzung der Wartezeiten bei ambulanten Kontrolluntersuchungen. Nach 11 Monaten ziehen die Verantwortlichen jetzt eine sehr positive Bilanz.

Von Erfolg sprechen

ZAMS. "Wir konnten die Wartezeiten verkürzen und gleichzeitig die Auslastungsspitzen in der Ambulanz spürbar entschärfen. Insofern können wir von einem vollen Erfolg sprechen", freut sich Dominik Siegele, Stv. Pflegedirektor des Krankenhaus St. Vinzenz Zams. "An diesem Erfolg wollen wir anknüpfen. Zum einen werden wir das Projekt langfristig fortführen, zum anderen werden wir die Prozesse und Abläufe aufgrund der gesammelten Daten und Erfahrungen weiter optimieren", so Siegele weiter.
Kern des Pilotprojekts war die Entflechtung von An- und Abtransporten. "Stattdessen setzen wir heute auf Abholfenster, die von der Leitstelle Tirol vergeben werden. Dadurch konnte der gesamte Prozess optimiert werden", so Siegele, der außerdem die verstärkte Abstimmung zwischen Krankenhaus, Leitstelle und Rettungsdienst als äußerst "positiv und gewinnbringend" bezeichnet.

Weniger Wartezeit bedeutet weniger Frust

Auch Jürgen Bobardelli, Leiter Rettungsdienst Rotes Kreuz in Imst, zeigt sich zufrieden über den Projektverlauf. "Wartezeiten - vor allem ungeplante - sind für die Patientinnen und Patienten auch immer mit Frust verbunden. Dank der geänderten Abläufe konnten wir die Zufriedenheit der betroffenen Menschen deutlich verbessern."

Mehr Pünktlichkeit durch bessere Zusammenarbeit

Bernd Noggler, Geschäftsführer der Leitstelle Tirol, sieht durch das Projekt die Gesamtplanung verbessert. "Wir können insgesamt einen reibungsfreieren Ablauf und mehr Pünktlichkeit bei den Transporten verzeichnen", erklärt Noggler.
"Sehr positiv ist für uns zudem, dass es durch die vielen Gespräche und Treffen zu einem besseren gegenseitigen Verständnis der Hilfsorganisationen gekommen ist", zeigt sich Noggler erfreut und denkt bereits den nächsten Verbesserungsschritt an: "Wir werden das Konzept in weiterer Folge auf die stationären Entlassungen ausweiten und so auch in diesem Bereich die positiven Synergieeffekte nutzen."

Weitere Informationen zum Pilotprojekt

KH Zams: Verkürzte Wartezeiten bei Krankentransporten

Die Projektverantwortlichen von Rettungsorganisationen, Leitstelle Tirol und Krankenhaus Zams freuen sich über den Erfolg. Bernd Noggler (Leitstelle Tirol), Andreas Mayer (Rotes Kreuz Landeck), Dominik Siegele (Krankenhaus St. Vinzenz Zams), Jürgen Bombardelli (Rotes Kreuz Imst).
Durch das Projekt konnten die Spitzen abgefedert und sowohl Ambulanz als auch Rettungsorganisationen entlastet werden.
Autor:

Othmar Kolp aus Landeck

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