Ischgl
Klima-Aktivisten "Letzte Generation" versperrten Ischgler Straße
- Die Klima-Aktivisten legten den Verkehr für kurze Zeit lahm.
- Foto: Moritz Holzinger / Letzte Generation
- hochgeladen von Celina Leitner
Für alle Skifahrer und Urlauber, die nach Ischgl reisten, war am Donnerstag Geduld gefordert. Die sogenannten "Klima-Kleber" der "Letzten Generation" blockierten die Silvrettastraße in Ischgl. Durch die polizeilichen Einsatzkräfte wurde rasch eine örtliche Umleitung eingerichtet, wodurch es lediglich zu geringen Verkehrsbehinderungen kam.
ISCHGL. Mit dieser Aktion wollten die Klima-Aktivisten die Dringlichkeit der Klimakatastrophe unterstreichen und betonen, "dass sofortiges Handeln erforderlich sei, um Wintersportaktivitäten wie Skifahren in den nächsten Jahren zu erhalten", so die Klima-Kleber.
Sofort gegensteuern
“Wir müssen sofort gegensteuern, sonst war’s das mit dem Skifahren”,
sagt Sprecherin Anna Freund.
Die Aktivistinnen und Aktivisten richteten ihre Kritik an die Regierung. Man müsse den Klimaschutz ernster nehmen, um den Tourismus in Tirol, der stark von den Skigebieten abhängig ist, zu retten.
„Wir lieben Skifahren und wollen, dass auch unsere Kinder und zukünftige Generationen die Möglichkeit dazu haben“,
erklärte die Skifahrerin und Mitglied der Letzten Generation Hannah Dechler.
Die Polizei musste die Protestaktion schließlich auflösen.
- Man müsse das Klima retten, bevor es zu spät sei.
- Foto: Moritz Holzinger / Letzte Generation
- hochgeladen von Celina Leitner
Worte an Alexander van der Bellen
In seiner Neujahrsansprache unterstrich auch der Bundespräsident die Notwendigkeit, auf die Klimakrise zu reagieren:
„Die Klimakrise wartet nicht auf uns. Sie ist hier und jetzt.“
Alexander van der Bellen ist alarmiert:
“Der Klimanotstand, der Treibhauseffekt sind wissenschaftlich bewiesen und wir alle erleben die Folgen doch mittlerweile quasi jede Woche. Wie ignorant muss man sein, wie entfernt von der Natur, um das nicht wahrzunehmen?”
- Bundespräsident Van der Bellen "Die Klimakrise wartet nicht auf uns".
- Foto: Karl Schöndorfer / picturedesk.com
- hochgeladen von Barbara Schuster
Während die Österreichische Bundesregierung mit Untätigkeit glänzt, wird der Horror der Klimakatastrophe für viele Menschen in Deutschland Realität: Dämme brechen, Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen, Kinder können nicht mehr zu Schule und ganze Orte stehen tagelang unter Wasser.
Laila Fusiz, die heute ebenfalls protestiert, betont:
“Der Bundespräsident hat recht. Es ist allerhöchste Zeit. Noch können wir solche Horrorszenarien abwenden. Die Regierung muss endlich mit der Umsetzung der Empfehlungen der Bürger und Bürgerinnen des Klimarates beginnen.”
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