Landeck: Minimales Plus im Tourismusjahr

Mit 1,5 Mio. Nächtigungen (+1,0 %) bleibt Ischgl auch im Tourismusjahr 2016/17 unangefochten an der Spitze des Bezirkes Landeck.
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  • Mit 1,5 Mio. Nächtigungen (+1,0 %) bleibt Ischgl auch im Tourismusjahr 2016/17 unangefochten an der Spitze des Bezirkes Landeck.
  • Foto: Franz Vogt
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BEZIRK LANDECK. Mit der Sommersaison geht auch das Tourismusjahr 2016/2017 zu Ende. Von November 2016 bis Oktober 2017 konnten insgesamt 8,6 Millionen Nächtigungen im Bezirk Landeck erzielt werden. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent oder 16.000 Nächtigungen mehr gegenüber dem Vorjahr. Auf den Winter 2016/17 fallen dabei 6,1 Mio. Nächtigungen und auf den Sommer 2017 2,5 Millionen Nächtigungen. Insgesamt 1,8 Millionen Gäste besuchten den Bezirk Landeck, was einem Plus von 1,9 Prozent oder 33.000 Gästen entspricht.
"Gute Nächtigungszahlen sind zweifellos erfreulich, können aber nicht die weiterhin angespannte wirtschaftliche Situation der Branche kompensieren. Die Betriebe sind am absoluten Bürokratie- Limit angelangt. Die Fülle an neuen Gesetzen und Kontrollen hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Auch die Mitarbeitersuche ist zu einem massiven Problem geworden. Vielen Betrieben fehlt Personal. Wir brauchen dringend ein höheres Saisonnier-Kontingent von Drittstaaten“, fordert von der Thannen.

Landeck zweitstärkster Bezirk

Schwaz erzielt 9,4 Mio. Nächtigungen (+0,5 %) und bleibt unangefochten an der Spitze der Landestabelle. Landeck positioniert sich mit 8,6 Mio. Nächtigungen (+0,2 %) als zweitstärkster Bezirk in Tirol. Mit je 6,1 Mio. Nächtigungen sind Imst (+1,4 %) und Kitzbühel (-1,5 %) gleichauf. Es folgen Innsbruck-Land mit 5,6 Mio. (+3,2 %), Kufstein mit 4,5 Mio. (-2,9 %), Reutte mit 3,6 Mio. (-1,4 %) und Lienz mit 2,0 Mio. (-1,0 %) Nächtigungen. Die Landeshauptstadt Innsbruck erzielt 1,6 Mio. Nächtigungen (+2,9 %).
Tirol insgesamt schließt das Tourismusjahr 2016/2017 mit 47,7 Mio. Nächtigungen und einem Plus von 0,2 % ab.
„Eine übers Jahr ausgewogene Übernachtungsbilanz sichert Ganzjahres-Arbeitsplätze und ist eine wichtige Grundlage für qualitativ hochwertigen Tourismus. Ich spreche allen Tourismusverantwortlichen, den Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie den Seilbahnunternehmen großes Lob aus“, würdigt WK-Bezirksobmann KommR Anton Prantauer.

Die Top-3 in Landeck

Ischgl, St. Anton am Arlberg und Serfaus sind die nächtigungsstärksten Gemeinden im Bezirk. Mit 1,5 Mio. Nächtigungen (+1,0 %) bleibt Ischgl unangefochten an der Spitze des Bezirkes. Auch tirolweit mischt Ischgl ganz vorne mit. Nach Sölden (2,6 Mio. Nächtigungen/+1,5 %) und Innsbruck folgt Ischgl knapp vor Mayrhofen an dritter Stelle der stärksten Tourismusgemeinden.
St. Anton am Arlberg reiht sich mit 1,21 Mio. Nächtigungen (+1,4 %) an die sechste und Serfaus mit 1,2 Mio. (-0,3 %) an die siebte Stelle. Unter den Top-50 im Tourismusjahr sind weiters Fiss (-3,0 %), Nauders (+0,6 %), Kappl (-3,1 %), Galtür (-1,7 %), Kaunertal (+6,3 %) und Ladis (+0,8 %).

Gäste-Plus aus Polen, Tschechien und Belgien

Die stärkste Gästenation ist Deutschland. Mit über 4 Mio. Nächtigungen sorgen die Deutschen Gäste für jede zweite Nächtigung im Bezirk. Nächtigungszuwächse bescherten Gäste aus Polen (+14,2 %), Tschechien (+8,9 %) und Belgien (+5,9 %). Mit +29,3 % ist ein erfreulicher Nächtigungszuwachs mit Gästen aus den USA zu verzeichnen. Auch der Inlandsmarkt ist mit +1,3 % leicht im Anstieg. Der Russische Markt sorgt mit -1,8 % nach wie vor für starke Einbußen, insbesondere auch für den heimischen Handel.

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